Sinnkrise

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kersting Avatar

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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und schon den Einstieg fand ich richtig gut. Eine Familie die in einer Sinnkrise steckt. Jeder für sich. Sowohl die Eltern als auch die drei Töchter. In dieser Familie spielt sich so einiges ab. Das ist nicht mehr die einstige Vorzeigefamilie, die sonntags in die Kirche geht.
Die Mutter Catherine beschließt die Ehe zu öffnen, der Vater Bud schläft im Auto und die Kinder machen ihr eigenes Ding. Die Familie gerät immer mehr in einen Strudel von Geheimnissen und Verschwörungen.
Auf humorvolle Art und Weise taucht man ein in das Leben der Flynns. In ihre Gedanken und Gefühle. Man erfährt was sie bewegt und lernt ihre Eigenheiten kennen.
Das Cover ist eher schlicht gehalten, besticht aber durch die gelbe Farbe. Allein vom Cover kann man nicht darauf schließen, worum es in dem Buch geht.
Man lernt in dem Buch viele verschiedene Persönlichkeiten kennen. Das ermöglicht einem einen besseren Blick auf das große Ganze. Immer mehr fügen sich die Puzzleteile zusammen. Nach und nach zeigt sich das gesamte Ausmaß. Wie alles zusammenhängt. Das ist sehr spannend mitzuverfolgen. Dann ist da auch noch das Kleinstadtleben, das von Klatsch und Tratsch lebt. Wo jeder alles zu wissen scheint. Jeder kennt jeden. Das ist meist mehr Fluch als Segen.
Immer wieder hat mich das Buch zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Es stimmt aber auch sehr nachdenklich und ist an manchen Stellen schon sehr skurril.