Tief, Tiefer, Flynn
Habe ich diese Geschichte erwartet? Um ehrlich zu sein: Nein. Alles, was diesen Roman so besonders und speziell macht, hätten sich meine Gedanken nicht erträumen lassen. Die Abgründe so tief, der Humor so schwarz, die Figuren dermaßen skurril und die Geschichte somit eine einzige Regenbogen-Farbexplosion von ineinander greifenden Handlungen- das habe ich selten erlebt. Überspitzt dargestellt trifft es dabei dennoch den Nerv der Zeit, eine Welt, die von einer absurden Nachricht zur nächsten trudelt in noch nie dagewesenem Umfang.
Die Familie Flynn könnte eigentlich aus der Schublade der klassischen Familienkonstellationen gezogen werden: Vater, Mutter, 3 Mädchen leben zusammen in einem Haus im amerikanischen Nirgendwo und eigentlich nicht weiter spannend. Wäre da nicht Mutter Catherine, die sich einseitig entscheidet eine offene Ehe zu führen, Vater Bud, der von diesem Moment an mehr Zeit in seinem Auto verbringt, also irgendwo sonst. Und natürlich die drei Mädchen- Abigail verliebt sich in Kriegsverbrecher-Wes, Louise kämpft gegen ihre Unsichtbarkeit im Leben und gerät Online in dubiose Kreise und dann ist da noch Harper. Sie merkt schnell, dass in dieser Kleinstadt nicht alles nach Plan läuft und der hiesige Milliardär daran einen großen Anteil hat, aber wer glaubt schon einem kleinen, cleveren Mädchen?
Ein Roman, der seinesgleichen sucht, speziell, dabei trotzdem ansprechend leicht geschrieben, überraschend, und zwar komplett unerwartet. Mich hat der Roman überzeugt, gerade die Mischung aus Melancholie und Komik, sowie die wirklich spannend gezeichneten Figuren mit ihren sehr individuellen Geschichten bleiben mir besonders im Gedächtnis. Eine Empfehlung für alle, die sich gerne auf besondere Lektüren einlassen, die es mit einem Zwinkern im Auge zu lesen gilt.
Die Familie Flynn könnte eigentlich aus der Schublade der klassischen Familienkonstellationen gezogen werden: Vater, Mutter, 3 Mädchen leben zusammen in einem Haus im amerikanischen Nirgendwo und eigentlich nicht weiter spannend. Wäre da nicht Mutter Catherine, die sich einseitig entscheidet eine offene Ehe zu führen, Vater Bud, der von diesem Moment an mehr Zeit in seinem Auto verbringt, also irgendwo sonst. Und natürlich die drei Mädchen- Abigail verliebt sich in Kriegsverbrecher-Wes, Louise kämpft gegen ihre Unsichtbarkeit im Leben und gerät Online in dubiose Kreise und dann ist da noch Harper. Sie merkt schnell, dass in dieser Kleinstadt nicht alles nach Plan läuft und der hiesige Milliardär daran einen großen Anteil hat, aber wer glaubt schon einem kleinen, cleveren Mädchen?
Ein Roman, der seinesgleichen sucht, speziell, dabei trotzdem ansprechend leicht geschrieben, überraschend, und zwar komplett unerwartet. Mich hat der Roman überzeugt, gerade die Mischung aus Melancholie und Komik, sowie die wirklich spannend gezeichneten Figuren mit ihren sehr individuellen Geschichten bleiben mir besonders im Gedächtnis. Eine Empfehlung für alle, die sich gerne auf besondere Lektüren einlassen, die es mit einem Zwinkern im Auge zu lesen gilt.