Was zur Hölle
In der komplett absurden und überzeichneten Welt der Familie Flynn in ihrer ebenso absurden und überzeichneten Kleinstadt hat jedes ihrer Mitglieder seine ganz eigenen Probleme. Von einer Affäre mit dem Nachbarn über die zwielichtigen Aktivitäten der eigenen Firma bis hin zu Schönheitswettbewerben für innere Schönheit und einer Radikalisierung durch eine Online-Freundschaft laufen diverse Plot-Stränge kreuz und quer. Und immer ist das, was passiert, auch ein Angriff auf das eigene Komikzentrum. Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere sind liebenswert und trotz fünf Schichten Sarkasmus, der über allem liegt, dreidimensional genug um nicht eine Parodie ihrer selbst zu werden. Der Plot zieht sich gegen Ende gut genug zusammen, um ein schlüssiges Ende zu ergeben; gleichzeitig wäre das aber eigentlich gar nicht notwendig gewesen.