witzig und unterhaltsam
Manche Familien sind faszinierende Konstrukte. Man wird zufällig hineingeboren, verbringt Jahrzehnte damit, sich voneinander zu distanzieren, und ist dann völlig überrascht über die Konsequenzen.
Genau das passiert in 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐨𝐫𝐞𝐧𝐞 𝐒𝐜𝐡ä𝐟𝐜𝐡𝐞𝐧. 🐑
Die Familie Flynn besteht aus Menschen, die aneinander vorbeileben. Jede:r verfolgt seine eigene Krise, seine eigene Obsession oder die nächste fragwürdige Lebensentscheidung. Das Ergebnis ist ein kontrollierter Zusammenbruch, bei dem niemand wirklich die Kontrolle hat.
Cash schreibt mit einer Schärfe, die nie grausam wird. Ihre Figuren sind exzentrisch, neurotisch, liebenswert und oft herrlich selbstüberschätzend. Menschen laufen hier sehenden Auges in Probleme hinein und wirken anschließend irritiert, dass Probleme tatsächlich problematisch sind. 😆
Besonders Harper hat mein Herz erobert. Altklug, furchtlos und mit einer Schlagfertigkeit ausgestattet, die den meisten Erwachsenen im Buch schmerzhaft fehlt. Während alle anderen nach sich selbst suchen, scheint dieses Kind die Einzige zu sein, die überhaupt verstanden hat, was vor sich geht.
Trotzdem fehlte mir etwas: ein Plot 😬
Dieses Buch erinnert mich an einen perfekt präparierten Schmetterling unter Glas. Wunderschön anzusehen. Aber zwischen all den klugen Beobachtungen, den skurrilen Figuren und den pointierten Dialogen blieb die Geschichte selbst für mich erstaunlich blass.
Nach dem Beenden des Buches erinnere ich mich an Menschen, Szenen, Sätze und Stimmungen. Ich erinnere mich an Harper und an das Chaos. Aber deutlich weniger an die Handlung.
Wahrscheinlich ist das genau die Absicht. Vielleicht geht es hier nicht um den Plot, sondern um die seltsame Komik menschlicher Selbstfindung und die Erkenntnis, dass die Menschen, die uns am nächsten stehen, oft die größten Rätsel bleiben.
Genau das passiert in 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐨𝐫𝐞𝐧𝐞 𝐒𝐜𝐡ä𝐟𝐜𝐡𝐞𝐧. 🐑
Die Familie Flynn besteht aus Menschen, die aneinander vorbeileben. Jede:r verfolgt seine eigene Krise, seine eigene Obsession oder die nächste fragwürdige Lebensentscheidung. Das Ergebnis ist ein kontrollierter Zusammenbruch, bei dem niemand wirklich die Kontrolle hat.
Cash schreibt mit einer Schärfe, die nie grausam wird. Ihre Figuren sind exzentrisch, neurotisch, liebenswert und oft herrlich selbstüberschätzend. Menschen laufen hier sehenden Auges in Probleme hinein und wirken anschließend irritiert, dass Probleme tatsächlich problematisch sind. 😆
Besonders Harper hat mein Herz erobert. Altklug, furchtlos und mit einer Schlagfertigkeit ausgestattet, die den meisten Erwachsenen im Buch schmerzhaft fehlt. Während alle anderen nach sich selbst suchen, scheint dieses Kind die Einzige zu sein, die überhaupt verstanden hat, was vor sich geht.
Trotzdem fehlte mir etwas: ein Plot 😬
Dieses Buch erinnert mich an einen perfekt präparierten Schmetterling unter Glas. Wunderschön anzusehen. Aber zwischen all den klugen Beobachtungen, den skurrilen Figuren und den pointierten Dialogen blieb die Geschichte selbst für mich erstaunlich blass.
Nach dem Beenden des Buches erinnere ich mich an Menschen, Szenen, Sätze und Stimmungen. Ich erinnere mich an Harper und an das Chaos. Aber deutlich weniger an die Handlung.
Wahrscheinlich ist das genau die Absicht. Vielleicht geht es hier nicht um den Plot, sondern um die seltsame Komik menschlicher Selbstfindung und die Erkenntnis, dass die Menschen, die uns am nächsten stehen, oft die größten Rätsel bleiben.