Genremix

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kissgirl Avatar

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Nhika ist die letzte Überlebende ihres Volkes, die über eine besondere Gabe verfügten, nämlich alleine durch die Berührung Haut an Haut zu heilen aber auch zu töten. Sie lebt in Theumas, einem Stadtstaat im asiatischen Stil und hält sich als Quacksalberin über Wasser, denn dass sie eine sog. Heartsooth ist darf niemand erfahren, das könnte nicht nur ihre Freiheit sondern sogar ihr Leben kosten. Bei einem Hausbesuch lässt sie jedoch alle Vorsicht fahren und heilt die schwerkranke Frau ihres Kunden, zum Dank verrät dieser sie an die Schlächter und wird von diesen gefangen genommen. Bei einer Auktion wird sie meistbietend versteigert an die Tochter einer der reichsten und einflussreichsten Familien von Theumas. Deren Vater wurde kürzlich ermordet und der einzige Zeuge liegt im Koma und nun soll Nhika ihn mit Hilfe ihrer Gabe zurück ins Leben holen.

"Verlorenes Herz - The Last Bloodcarver Band 1" ist auf den ersten Blick eine wilde Mischung verschiedener Genres. Natürlich zum einen Fantasy mit interessanten Steampunk Elementen, aber irgendwie auch Medizin-/Wissenschaftsthriller, Krimi und, last but not least, etwas Romantik, die allerdings keine große Rolle spielt und auch etwas holprig daher kommt. Insgesamt fügt sich das Ganze aber zu einem recht harmonischen Plot zusammen, auch wenn es für mich doch an der einen oder anderen Stelle ein bißchen hakt.
Nhika ist eine vielschichtige Persönlichkeit, rauhe Schale weicher Kern, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln darf und mit ihren Stärken und Schwächen für Spannung sorgt.

Ich fand die Idee der Geschichte interessant, von ein paar Längen abgesehen auch spannend zu lesen. Tja, und der Cliffhanger am Ende verlangt natürlich nach Band 2.