Eine sehr schöne Neuerzählung von Schwanensee...
Meinung:
Grundsätzlich hat mich hier das Cover zuerst angesprochen, da ich es irgendwie besonders finde. Aber auch die Kurzbeschreibung klang interessant und ich darf sagen, dass mich die Geschichte nicht enttäuscht hat. Sie bietet eine sehr schöne Neuerzählung von Schwanensee, mit vielen interessanten Elementen und viel Magie.
Außerdem fand ich es richtig toll, dass die Liebesgeschichte nicht klassisch aufgebaut wurde, sondern sie andere Wege genommen hat.
Denn, es hat mich hier gar nicht so sehr gestört, dass die Liebesgeschichte stark im Fokus steht. Natürlich, ganz so sehr hätte ich es (wie immer) nicht gebraucht, aber sie war gut erarbeitet und für mich glaubhaft.
Das liegt vor allem an den starken Figuren. Protagonistin Odile fand ich ziemlich besonderes, da sie zu Beginn eigentlich eher wie eine der Bösen wirkt, aber daran doch auch selbst zweifelt. Klar, war es für Außenstehende schnell durchschaubar, wie sie manipuliert wird, aber für sie selbst, fand ich ihren Weg und ihre Entwicklung wirklich glaubhaft und stark.
Aber auch die Nebencharaktere fand ich gut ausgearbeitet und ihrer Rolle würdig. Allen voran natürlich Marie, die auch kein leichtes Päckchen zu tragen hat, auch wenn ihr Leben auf den ersten Blick traumhaft aussieht.
Ebenso haben die Wendungen wirklich gut gefallen. Einige fand ich auch echt unerwartet, andere waren vorhersehbarer, aber durchaus stimmig vorbereitet.
Prinzipiell hat mir auch das Setting sehr gut gefallen. Wir befinden uns in einer an Frankreich im 17. Jahrhundert angelehnten Welt mit Magie. Dennoch hätte es da durchaus noch ein bisschen mehr Potential beim Worldbuilding gegeben, so wurde vieles erst gegen Ende klar und einiges ist auch eher im dunkeln geblieben.
Generell ist es eher eine ruhige und emotionale Geschichte, die aber doch auch einige Spannungsspitzen und mit der Zeit auch immer mehr Action zu bieten hat. Vor allem gegen Ende geht es Schlag auf Schlag. Prinzipiell fand ich das Ende eigentlich richtig gut, nur hat es mich total verwirrt, als dann plötzlich noch ein neuer Handlungsstrang aufgemacht wurde, bei dem ich erst an eine Fortsetzung gedacht habe. Jedoch wurde dieser dann super eilig und überstürzt in einem Epilog auflöst.
Das fand ich schlussendlich nicht ganz so gut gelöst und hat meine Freude am Ende doch ein bisschen getrübt. Also lieber ganz darauf verzichten, oder doch noch eine Fortsetzung bringen.
Richtig besonders fand ich auch den Schreibstil. Dieser ist nämlich richtig poetisch und bildhaft und erzeugt eine richtig dichte und mitreißende Atmosphäre. Und Sprecherin Rebecca Veil konnte diese Stimmung auch gut vermitteln und hat für mich sehr unterhaltsam und lebendig gelesen.
Fazit:
Eine sehr schöne Neuerzählung von Schwanensee mit vielen interessanten Elementen und Magie. Es ist zwar eher eine ruhige Geschichte mit großem Fokus auf die Liebesgeschichte, diese ist aber gut erarbeitet und nicht klassisch aufgebaut. Die Charakter und die erzeugte Atmosphäre sind wirklich sehr stark. Die Handlung drum rum fand ich auch sehr überzeugend und die Wendungen haben mir meist sehr gut gefallen. Etwas Luft nach oben gabs beim Worldbuilding und beim Ende. Denn, da fand ich es komisch, dass unnötiger Weise nochmal ein neuer Handlungsstrang aufgemacht wurde, der dann im Epilog völlig übereilt wieder abgeschlossen wird. Somit bin ich in meiner Bewertung echt lange zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, aber der unnötige Dämpfer am Ende sorgt doch dafür, dass ich „nur“ sehr gute 4 Sterne vergebe.
Grundsätzlich hat mich hier das Cover zuerst angesprochen, da ich es irgendwie besonders finde. Aber auch die Kurzbeschreibung klang interessant und ich darf sagen, dass mich die Geschichte nicht enttäuscht hat. Sie bietet eine sehr schöne Neuerzählung von Schwanensee, mit vielen interessanten Elementen und viel Magie.
Außerdem fand ich es richtig toll, dass die Liebesgeschichte nicht klassisch aufgebaut wurde, sondern sie andere Wege genommen hat.
Denn, es hat mich hier gar nicht so sehr gestört, dass die Liebesgeschichte stark im Fokus steht. Natürlich, ganz so sehr hätte ich es (wie immer) nicht gebraucht, aber sie war gut erarbeitet und für mich glaubhaft.
Das liegt vor allem an den starken Figuren. Protagonistin Odile fand ich ziemlich besonderes, da sie zu Beginn eigentlich eher wie eine der Bösen wirkt, aber daran doch auch selbst zweifelt. Klar, war es für Außenstehende schnell durchschaubar, wie sie manipuliert wird, aber für sie selbst, fand ich ihren Weg und ihre Entwicklung wirklich glaubhaft und stark.
Aber auch die Nebencharaktere fand ich gut ausgearbeitet und ihrer Rolle würdig. Allen voran natürlich Marie, die auch kein leichtes Päckchen zu tragen hat, auch wenn ihr Leben auf den ersten Blick traumhaft aussieht.
Ebenso haben die Wendungen wirklich gut gefallen. Einige fand ich auch echt unerwartet, andere waren vorhersehbarer, aber durchaus stimmig vorbereitet.
Prinzipiell hat mir auch das Setting sehr gut gefallen. Wir befinden uns in einer an Frankreich im 17. Jahrhundert angelehnten Welt mit Magie. Dennoch hätte es da durchaus noch ein bisschen mehr Potential beim Worldbuilding gegeben, so wurde vieles erst gegen Ende klar und einiges ist auch eher im dunkeln geblieben.
Generell ist es eher eine ruhige und emotionale Geschichte, die aber doch auch einige Spannungsspitzen und mit der Zeit auch immer mehr Action zu bieten hat. Vor allem gegen Ende geht es Schlag auf Schlag. Prinzipiell fand ich das Ende eigentlich richtig gut, nur hat es mich total verwirrt, als dann plötzlich noch ein neuer Handlungsstrang aufgemacht wurde, bei dem ich erst an eine Fortsetzung gedacht habe. Jedoch wurde dieser dann super eilig und überstürzt in einem Epilog auflöst.
Das fand ich schlussendlich nicht ganz so gut gelöst und hat meine Freude am Ende doch ein bisschen getrübt. Also lieber ganz darauf verzichten, oder doch noch eine Fortsetzung bringen.
Richtig besonders fand ich auch den Schreibstil. Dieser ist nämlich richtig poetisch und bildhaft und erzeugt eine richtig dichte und mitreißende Atmosphäre. Und Sprecherin Rebecca Veil konnte diese Stimmung auch gut vermitteln und hat für mich sehr unterhaltsam und lebendig gelesen.
Fazit:
Eine sehr schöne Neuerzählung von Schwanensee mit vielen interessanten Elementen und Magie. Es ist zwar eher eine ruhige Geschichte mit großem Fokus auf die Liebesgeschichte, diese ist aber gut erarbeitet und nicht klassisch aufgebaut. Die Charakter und die erzeugte Atmosphäre sind wirklich sehr stark. Die Handlung drum rum fand ich auch sehr überzeugend und die Wendungen haben mir meist sehr gut gefallen. Etwas Luft nach oben gabs beim Worldbuilding und beim Ende. Denn, da fand ich es komisch, dass unnötiger Weise nochmal ein neuer Handlungsstrang aufgemacht wurde, der dann im Epilog völlig übereilt wieder abgeschlossen wird. Somit bin ich in meiner Bewertung echt lange zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, aber der unnötige Dämpfer am Ende sorgt doch dafür, dass ich „nur“ sehr gute 4 Sterne vergebe.