Starke Atmosphäre, aber inhaltlich nicht ganz gepackt
Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an Verrat der Schwäne von A. B. Poranek rangegangen, vor allem wegen der Idee mit der düsteren Schwanensee-Version und der queeren Liebesgeschichte. Der Einstieg hat mich auch direkt abgeholt. Die Stimmung ist dicht, fast schon märchenhaft düster, und man merkt, wie viel Mühe in die Atmosphäre geflossen ist.
Besonders gefallen hat mir die Grundidee rund um Odile und ihre Vergangenheit. Ihre innere Zerrissenheit und das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater bringen Tiefe rein. Auch einzelne Beziehungen, etwa zu ihrem Bruder oder neuen Verbündeten, hatten starke Momente.
Trotzdem hat mich die Handlung über weite Strecken nicht wirklich packen können. Vieles zieht sich so sehr, gerade am Anfang passiert wenig, und einige Entwicklungen wirken vorhersehbar. Die versprochene Liebesgeschichte bleibt für mich einfach zu blass und farblos und hätte deutlich mehr Raum gebraucht, um emotional zu wirken.
Der Schreibstil ist stellenweise sehr bildhaft, manchmal aber auch etwas zu verspielt, sodass Dialoge oder Szenen dadurch an Wirkung verlieren. Dazu kommen kleine handwerkliche Schwächen, die mich immer wieder rausgebracht haben.
Am Ende bleibt für mich ein Buch mit richtig guter Atmosphäre und interessanten Ansätzen, das aber beim Plot und bei den Figuren nicht ganz das Niveau hält. 4 Sterne, weil ich die Stimmung wirklich mochte, auch wenn mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte.
Besonders gefallen hat mir die Grundidee rund um Odile und ihre Vergangenheit. Ihre innere Zerrissenheit und das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater bringen Tiefe rein. Auch einzelne Beziehungen, etwa zu ihrem Bruder oder neuen Verbündeten, hatten starke Momente.
Trotzdem hat mich die Handlung über weite Strecken nicht wirklich packen können. Vieles zieht sich so sehr, gerade am Anfang passiert wenig, und einige Entwicklungen wirken vorhersehbar. Die versprochene Liebesgeschichte bleibt für mich einfach zu blass und farblos und hätte deutlich mehr Raum gebraucht, um emotional zu wirken.
Der Schreibstil ist stellenweise sehr bildhaft, manchmal aber auch etwas zu verspielt, sodass Dialoge oder Szenen dadurch an Wirkung verlieren. Dazu kommen kleine handwerkliche Schwächen, die mich immer wieder rausgebracht haben.
Am Ende bleibt für mich ein Buch mit richtig guter Atmosphäre und interessanten Ansätzen, das aber beim Plot und bei den Figuren nicht ganz das Niveau hält. 4 Sterne, weil ich die Stimmung wirklich mochte, auch wenn mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte.