Unterhaltsam genug, ein bisschen tragisch, mit Happy Ending

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bibibabby Avatar

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Verrat der Schwäne ist ein Romance/Drama mit fantastischen Elementen, basiert auf das Schwanensee-Ballett.
Die Geschichte spielt im französisch anmutenden Königreich Auréal, das seit dem Verschwinden der Magie in Trümmern liegt. In dieser Geschichte muss Odile ihrem Ziervater Regnault helfen, die magische Krone des Königs zu stehlen, um die Magie ins Königreich zurückzubringen. Dazu nimmt sie die Gestalt von Marie d'Odette an, um die Verlobte des Prinzen zu werden.
Die Handlung ist relativ geradlinig, und die Hintergrundgeschichte des Königreichs und der Figuren ist zwar ausreichend, aber nicht besonders komplex oder detailliert. Es gibt zwei Haupthandlungsstränge, die die Geschichte spannender machen: der Diebstahl der Krone und die Suche nach dem Monster, das den König getötet hat.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Atmosphäre ist düster und erinnert an ein Märchen. Für mich entwickelt sich die Geschichte allerdings etwas zu langsam.
Die Charaktere wirken nicht besonders tiefgründig, und es hat mich gestört, dass Odile sich nicht an den Plan halten kann. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ihr blindes Vertrauen in Regnault mit mehr als nur „er hat mich großgezogen“ begründet worden wäre, zumal sie immer das Gefühl hat, dass er Dinge vor ihr verbirgt.
Die Liebesgeschichte bleibt meist im Hintergrund und entwickelt sich sehr langsam. Es gibt ein paar Küsse, aber mehr auch nicht.
Insgesamt: eine unterhaltsame Geschichte, dass ich jedes Mal daran denken werde, wenn ich Schwanensee sehe.