Düster und schonungslos
Nizzara ist Thronfolgerin des Königreichs Zarrs und lebt in einer Welt, in der Macht, Gewalt und Kontrolle den Alltag bestimmen. Um einer Zukunft zu entkommen, die für sie bereits festgeschrieben scheint, sieht sie sich gezwungen, einen gefährlichen Weg einzuschlagen. Dabei geht sie eine riskante Verbindung mit dem Deathwalker Dagen ein, die ihr Schicksal auf unerwartete Weise beeinflusst.
Der Einstieg in Vesselles ist vor allem düster. Schon von Beginn an geht die Geschichte wenig behutsam vor und wirft einen ohne große Vorwarnung in Nizzaras brutale und harte Welt. Mit zunehmender Seitenzahl entfaltet sich die Handlung immer stärker, gewinnt an Spannung und hat mich zunehmend in ihren Bann gezogen.
Besonders gefallen hat mir das Magiesystem, das sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Ich habe zwar etwas Zeit gebraucht, um mich vollständig einzufinden, doch das Dranbleiben lohnt sich hier meiner Meinung nach. Das Glossar zu Beginn der Kapitel ist dabei eine große Hilfe, um sich in der Welt zurechtzufinden. Im weiteren Verlauf wird dieses durch Tagebucheinträge ersetzt, die zusätzliche Einblicke in die Hintergründe der Geschichte geben und sich organisch in den Erzählfluss einfügen, ohne die Handlung auszubremsen.
Nizzara ist eine Protagonistin, die viel Leid erträgt, was stellenweise schwer auszuhalten ist. Brutalität und Gewalt werden nicht beschönigt dargestellt, weshalb man sich als Leser*in darauf einstellen sollte. Gleichzeitig bleibt sie zielstrebig und entschlossen, was sie für mich greifbar macht. Einige Nebenfiguren sorgen immer wieder für Lichtblicke in der sonst sehr düsteren Welt und sind mir schnell ans Herz gewachsen, was manche emotionale Momente umso stärker gemacht hat.
Dagen bleibt lange rätselhaft, und seine Rolle zwischen Tod, Pflicht und eigenen Interessen trägt viel zur Spannung bei. Die Beziehung zwischen ihm und Nizzara entwickelt sich langsam und wirkt nicht überstürzt. Im weiteren Verlauf punktet Vesselles vor allem mit spannenden Kämpfen und mehreren Plottwists, die nicht alle vorhersehbar sind. Die Handlung gewinnt deutlich an Tempo, ohne hektisch zu wirken, und bleibt bis zum Ende fesselnd.
Vesselles ist insgesamt ein düsterer und zugleich gefühlvoller Reihenauftakt, der vielleicht etwas Geduld verlangt, diese jedoch belohnt. Wer Dark Fantasy mit klaren Machtstrukturen, Slow-Burn-Romance und einer schonungslos erzählten Welt mag, wird hier gut abgeholt. Für mich ein Auftakt mit Ecken und Kanten, der mit zunehmender Seitenzahl immer stärker wird.
Der Einstieg in Vesselles ist vor allem düster. Schon von Beginn an geht die Geschichte wenig behutsam vor und wirft einen ohne große Vorwarnung in Nizzaras brutale und harte Welt. Mit zunehmender Seitenzahl entfaltet sich die Handlung immer stärker, gewinnt an Spannung und hat mich zunehmend in ihren Bann gezogen.
Besonders gefallen hat mir das Magiesystem, das sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Ich habe zwar etwas Zeit gebraucht, um mich vollständig einzufinden, doch das Dranbleiben lohnt sich hier meiner Meinung nach. Das Glossar zu Beginn der Kapitel ist dabei eine große Hilfe, um sich in der Welt zurechtzufinden. Im weiteren Verlauf wird dieses durch Tagebucheinträge ersetzt, die zusätzliche Einblicke in die Hintergründe der Geschichte geben und sich organisch in den Erzählfluss einfügen, ohne die Handlung auszubremsen.
Nizzara ist eine Protagonistin, die viel Leid erträgt, was stellenweise schwer auszuhalten ist. Brutalität und Gewalt werden nicht beschönigt dargestellt, weshalb man sich als Leser*in darauf einstellen sollte. Gleichzeitig bleibt sie zielstrebig und entschlossen, was sie für mich greifbar macht. Einige Nebenfiguren sorgen immer wieder für Lichtblicke in der sonst sehr düsteren Welt und sind mir schnell ans Herz gewachsen, was manche emotionale Momente umso stärker gemacht hat.
Dagen bleibt lange rätselhaft, und seine Rolle zwischen Tod, Pflicht und eigenen Interessen trägt viel zur Spannung bei. Die Beziehung zwischen ihm und Nizzara entwickelt sich langsam und wirkt nicht überstürzt. Im weiteren Verlauf punktet Vesselles vor allem mit spannenden Kämpfen und mehreren Plottwists, die nicht alle vorhersehbar sind. Die Handlung gewinnt deutlich an Tempo, ohne hektisch zu wirken, und bleibt bis zum Ende fesselnd.
Vesselles ist insgesamt ein düsterer und zugleich gefühlvoller Reihenauftakt, der vielleicht etwas Geduld verlangt, diese jedoch belohnt. Wer Dark Fantasy mit klaren Machtstrukturen, Slow-Burn-Romance und einer schonungslos erzählten Welt mag, wird hier gut abgeholt. Für mich ein Auftakt mit Ecken und Kanten, der mit zunehmender Seitenzahl immer stärker wird.