Slow Burn mit Höhen und Tiefen

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yezz Avatar

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Der Klappentext hat mich total überzeugt. Es klang düster, atmosphärisch und leidenschaftlich. Noch dazu ist das Buch optisch sehr gut gelungen.

Der Einstieg lief für mich auch ganz gut. Ich fand mich recht gut in der Welt zurecht, auch wenn ich natürlich eine Menge Fragen hatte, die beantwortet werden wollen.

Auch die ersten Eindrücke der Hauptfiguren, Nizzara und Dagen, waren positiv. Allerdings wurde ich schlussendlich mit beiden nicht so ganz warm, wobei es da mit Nizzara etwas "schlimmer" war. Dabei hat mich vor allem die fehlende charakterliche Entwicklung und auch etwas die begrenzte Tiefe der Charaktere gestört. Ihre Interaktionen haben mir jedoch gefallen, die Dialoge waren mitunter sogar etwas humorvoll. Den (spät - da Slow Burn) Spice hätte ich persönlich nicht so gebraucht, da er auch recht steif geschrieben war. Wobei das ggf. auch an der Übersetzung lag.

Der Ablauf der Geschichte hatte für mich einige Längen, eventuell auch durch ein paar Wiederholungen noch zusätzlich betont. Vielleicht kommt der Eindruck auch von dem, weil ich mir hier mehr Worldbuilding gewünscht hätte. Generell fand ich, dass die Geschichte schon spannend, aber die Handlungen auch manchmal etwas willkürlich wirkten. Dennoch war es recht spannend und hat mich dennoch neugierig auf das Ende gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm, hie und da jedoch etwas holprig.