Bitte mehr davon!

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Viele Grüße aus der Hölle, geschrieben von Louisa Söllner und gezeichnet von Lena Winkel, ist – ich würde sagen – ein etwas anderes Erstleserbuch. Der 9 jährige Fabian Finn verbringt die Ferien in einem kleinen Örtchen in der Toskana. Aus Langeweile schreibt er einem bereits vor langer Zeit gestorbenen Jungen und legt den Brief auf dessen Grabstein. Finn staunt nicht schlecht, als er tatsächlich einen Brief zurückbekommt.
Das Buch besteht ausschließlich aus Briefen, die sich die Kinder hin und her schreiben. Die Idee ist so witzig, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. So ging es auch meinen Söhnen. Als Erstes hat sich mein 9 Jähriger das Buch geschnappt. Er hatte es natürlich im Nu durchgelesen, aber er hat es für gut und lustig befunden. Deshalb wollte auch mein 7 Jähriger das Buch lesen. Er hat gerade die erste Klasse abgeschlossen und liest sehr gerne. Wir hatten das Buch an drei Abenden durch.
Für ihn passte das Buch sehr gut, weil er sowohl mit der Toskana als auch mit Begriffen wie Michelangelo, Zerberus, Medusa etc. etwas anfangen konnte. Auch das Thema Tod, Hölle und Friedhof hat ihn nicht abgeschreckt, sondern eher neugierig gemacht. Was mir aufgefallen ist: Bei Flavios Briefen wurde eine andere Schriftart gewählt als bei Finn. Das finde ich etwas schade, weil sich bei einer der Schriftarten das kleine „l“ nicht gut lesen lässt. Mein Kind hat damit keine Probleme mehr, aber ich könnte mir vorstellen, dass es für andere Kinder schwierig ist.
Ich hoffe sehr, dass es eine ähnliche Fortsetzung geben wird. Wir sind wirklich große Fans dieses Buches.