Ein genialer Briefwechsel mit Gänsehaut und Humor

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blueberry87 Avatar

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Wenn der Sommerurlaub in der Toskana zur absoluten Geduldsprobe wird, kommt man auf die verrücktesten Ideen. Genau das passiert dem jungen Finn in Louisa Söllners fesselndem Erstlesebuch „Viele Grüße aus der Hölle!“. Aus purer Langeweile schickt er eine Postkarte an Flavio, einen Jungen, der eigentlich seit zwei Jahrhunderten tot sein müsste. Was als harmloser Scherz beginnt, entwickelt sich rasant zu einem packenden Abenteuer, als tatsächlich eine Antwort aus der vermeintlichen Unterwelt eintrudelt. Söllner gelingt es meisterhaft, eine Brücke zwischen alltäglicher Urlaubsfrustration und einem kindgerechten Detektivspiel zu schlagen. Durch das clevere Format eines Briefwechsels bleibt die Dynamik konstant hoch, sodass junge Leser das Buch kaum aus der Hand legen wollen. Die Sprache ist dabei perfekt auf Leseanfänger abgestimmt, ohne je an Lebendigkeit zu verlieren. Unterstützt durch die stimmungsvollen Illustrationen von Lena Winkel entfaltet sich eine Geschichte, die nicht nur die Lesekompetenz stärkt, sondern auch auf subtile Weise zeigt, wie wichtig es ist, hinter die Fassade von Vorurteilen zu blicken.

Fazit
Ein absolut fesselndes und humorvolles Erstlesebuch, das durch sein originelles Briefformat und eine gesunde Portion Nervenkitzel selbst lesefaule Kinder ab sieben Jahren mühelos in seinen Bann zieht.