Höllisch gut
Schon das Coverbild lässt einen schmunzeln und die weitere Bebilderung steht dem in Nichts nach. Allein die lustigen Zeichnungen von Lena Winkel machen dies Buch lesenswert, auch wenn Michelangelo sich wahrscheinlich im Grab umdrehen würde, wenn man ihn verantwortlich für diese Zeichnungen macht. Die Idee einer Briefgeschichte ist ungewöhnlich für ein Kinderbuch, geht aber wunderbar auf und lässt die Spannung von Seite zu Seite steigen. Dabei blättert man gar nicht so schnell um, weil man ja die ganzen witzigen Zeichnungen erst einmal betrachten muss. Briefe in die Hölle machen den ansich langweiligen Toscanaurlaub von Finn dann doch zu einem einmaligen Erlebnis, denn er bekommt ja auch Antworten, die ihn allerdings ein bisschen verwirren, denn wirklich wahr können sie eigentlich nicht sein. Der Plot des Buches ist überraschend und sehr gut gelungen.