Höllischer Briefwechsel

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fibelleser Avatar

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Louisa Söllner(Text) und Lena Winkel(Bilder) haben mal ein ganz anderes Kinderbuch kreiert. Was will das kleine Teufelchen auf dem Cover sagen? Eigentlich ist es erst an zweiter Stelle im Buch erschienen. Zuerst ist Finn da. Der langweilige Familienurlaub mit Vater und Schwester lässt ihn auf die Idee zum Briefwechsel kommen. Aber seinen Briefpartner hat er auf einem Grabstein gefunden, genau da platziert Finn seine Karte an Flavio. Seltsamerweise bekommt Finn sogar eine Antwort. Es entsteht ein lustiger mitunter aber auch sehr ernster Briefwechsel. Themen wie Tod, Beschimpfungen und Mutproben werden kindgemäß umgesetzt. Die knappen und verständlichen Briefe sollten für Erstleser keine Hürde sein. Der Text kann auch von zwei Personen gelesen werden, einer Finn der andere Flávio. Auch das kann ein Anreiz zum Lesen für die Jüngsten werden.
Am Ende klärt sich einiges auf, aber das wird hier nicht verraten. Vielleicht regt das Buch ja auch zu einem Briefwechsel mit Freunden, Verwandten oder auch Unbekannten an. Und wer noch nicht viel schreiben kann, kann seine Nachricht auch malen.
Sehr gut finde ich auch, dass der Titel bei Antolin gelistet ist und die jungen Leser mit ihrem Wissen Punkte sammeln können.