Humor trifft Höllenchaos

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kiki.stella Avatar

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Ein langweiliger Urlaub nimmt eine völlig unerwartete Wendung, als Finn aus Spaß einem Jungen schreibt, der seit Jahrhunderten tot ist – und tatsächlich eine Antwort erhält.
„Viele Grüße aus der Hölle“ ist eine herrlich schräge Geschichte, die schon mit ihrer ungewöhnlichen Idee überzeugt. Ein Briefwechsel zwischen einem Jungen und einem Bewohner der Hölle klingt verrückt – und genau das macht den Reiz des Buches aus.
Die Handlung wird überwiegend über kurze Briefe erzählt. Dadurch entsteht ein schnelles Lesetempo, das besonders Kinder motiviert, immer noch „nur einen Brief“ weiterzulesen. Die große Schrift und die leicht verständliche Sprache machen das Buch zusätzlich gut zugänglich.
Besonders begeistert haben mich die Illustrationen. Sie sind voller kleiner Details, die man beim ersten Durchblättern leicht übersieht und bei jedem erneuten Anschauen neue Überraschungen bereithalten.
Flavio sorgt mit seinen ungewöhnlichen Ideen immer wieder für witzige Momente. Gleichzeitig fließen ganz nebenbei kleine Informationen aus der Mythologie ein, etwa über Cerberus oder andere Gestalten, ohne dass es jemals belehrend wirkt.
Das Ende verlief anders, als ich zunächst erwartet hatte. Rückblickend passt es aber sehr gut zur Geschichte und zur jungen Zielgruppe. Ein originelles Kinderbuch mit viel Humor und einer außergewöhnlichen Idee.