Interessanter Stil, unerwartete Wendung
Finn schreibt aus Langeweile eine Postkarte an einen Jungen, der seit 200 Jahren tot ist – und bekommt Antwort.
Als Briefroman funktioniert das Buch für Leseanfänger oder welche, die weniger Lesen gut: kurze Texte, viel Weißraum, große Schrift. Dann dazu Lena Winkels farbige Illustrationen. Wer sich sonst vor „richtigen" Kapiteln fürchtet, kommt hier leicht durch die 64 Seiten. Ich würde sogar sagen unmerklich leicht.
Interessant ist der Bruch in der Mitte: Der Ton wird ruppig, und auf einmal geht es um Vertrauen, Vorurteile und die Frage, wer da eigentlich schreibt.
Die Auflösung ist für Kinder schon okay. Ich weiß nur nicht genau, was ich davon halten soll bzw. wieso es denn auf einmal dann doch so einfach ist. Vielleicht ist es eben aber genau deshalb so passend für die Zielgruppe.
Die Figuren bleiben skizzenhaft, und Flavios Höllenwelt hätte mehr Raum vertragen. Trotzdem ein originelles, humorvolles Lesebuch. Ich bin nur nicht ganz überzeugt, wer weiß, woran es liegt. Vielleicht finde ich es noch heraus.
Als Briefroman funktioniert das Buch für Leseanfänger oder welche, die weniger Lesen gut: kurze Texte, viel Weißraum, große Schrift. Dann dazu Lena Winkels farbige Illustrationen. Wer sich sonst vor „richtigen" Kapiteln fürchtet, kommt hier leicht durch die 64 Seiten. Ich würde sogar sagen unmerklich leicht.
Interessant ist der Bruch in der Mitte: Der Ton wird ruppig, und auf einmal geht es um Vertrauen, Vorurteile und die Frage, wer da eigentlich schreibt.
Die Auflösung ist für Kinder schon okay. Ich weiß nur nicht genau, was ich davon halten soll bzw. wieso es denn auf einmal dann doch so einfach ist. Vielleicht ist es eben aber genau deshalb so passend für die Zielgruppe.
Die Figuren bleiben skizzenhaft, und Flavios Höllenwelt hätte mehr Raum vertragen. Trotzdem ein originelles, humorvolles Lesebuch. Ich bin nur nicht ganz überzeugt, wer weiß, woran es liegt. Vielleicht finde ich es noch heraus.