Ungewöhnlich anders
Erstlesebücher sind nicht immer von spannendem Plot und interessanter Geschichte geprägt. Dieses Buch macht einen großen Unterschied. Ein keiner Junge macht Urlaub und wohnt neben einem Friedhof. Es entwickelt sich ein Briefwechsel zwischen dem Urlauber und einem verstorbenen Jungen. Etwas skurril, aber sehr liebevoll. Das Buch ist gegliedert in Briefe, die meist eine Doppelseite umspannen. Diese sind sehr reich bebildert, das für ein Erstlesebuch sehr gut ist. Es ist sehr spannend, wer schreibt denn hier eigentlich? Außerdem wird spielerisch sehr viel Allgemeinwissen vermittelt: Fabelwesen aus der Hölle, Fakten zu Leonardo da Vinci... Im Hintergrund schwingen auch andere Themen mit. So ist der Protagonist beispielsweise ohne die Mutter nur mit Vater im Urlaub, da sich beide möglicherweise trennen werden. Es wird also vieles im Leben eines Kindes angeschnitten. Wirklich gut!