Annis Weg zum Wunschbaby
Anni ist Anfang dreißig, als sie und ihr Mann Max mit der Familienplanung beginnen. Schwanger zu werden stellt sich aber als schwieriges Unterfangen heraus. Bald bestimmen Zyklusblätter und Temperaturkurven den Alltag. Es sind Wochen zwischen Warten, Hoffen und Bangen. Hoffnungsschimmer, Therapiemöglichkeiten und Rückschläge machen klar, dass der Weg zum eigenen Kind alles andere als einfach sein kann.
„Vielleicht geschieht morgen ein Wunder“ von Jessica Roch ist ein sehr einfühlsamer Roman über den Kinderwunsch und auch über Kinderwunschbehandlung. Nicht für jedes Paar erfüllt sich dieser einfach. Angesprochen werden Zyklus-Tracking, Probleme verursacht durch Hashimoto und Endometriose, Fehlgeburten, Eileiterschwangerschaften und der Verlauf einer Kinderwunschbehandlung, ohne dass das Ganze zu sachbuchhaft wird. Anni hat mit Max einen großartigen Partner, allerdings ist auch sehr anschaulich dargestellt, dass der unerfüllte Kinderwunsch eine Belastung für die Beziehung sein kann. Annis Geschichte ist gut nachvollziehbar und interessant erzählt. Man spürt, dass die Autorin eigene Erfahrungen mit einbringt. Durch ihren Austausch mit anderen Frauen merkt Anni, dass sie bei diesem Thema nicht alleine ist, obwohl es sich für sie manchmal danach anfühlt. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt für betroffene Frauen. Auch auf die Alternative einer Adoption wird kurz eingegangen. Das Ende ist so gestaltet, dass es Hoffnung macht, aber keinen Druck ausübt.
Fazit: Insgesamt hat mir das Buch durch seinen ausführlichen, aber auch sensiblen Umgang mit dem Thema sehr gut gefallen. Gerade wenn man sich mit einem medizinischen bedingten, bislang unerfüllten Kinderwunsch alleine fühlt, kann dieses Buch eine Stütze sein.
„Vielleicht geschieht morgen ein Wunder“ von Jessica Roch ist ein sehr einfühlsamer Roman über den Kinderwunsch und auch über Kinderwunschbehandlung. Nicht für jedes Paar erfüllt sich dieser einfach. Angesprochen werden Zyklus-Tracking, Probleme verursacht durch Hashimoto und Endometriose, Fehlgeburten, Eileiterschwangerschaften und der Verlauf einer Kinderwunschbehandlung, ohne dass das Ganze zu sachbuchhaft wird. Anni hat mit Max einen großartigen Partner, allerdings ist auch sehr anschaulich dargestellt, dass der unerfüllte Kinderwunsch eine Belastung für die Beziehung sein kann. Annis Geschichte ist gut nachvollziehbar und interessant erzählt. Man spürt, dass die Autorin eigene Erfahrungen mit einbringt. Durch ihren Austausch mit anderen Frauen merkt Anni, dass sie bei diesem Thema nicht alleine ist, obwohl es sich für sie manchmal danach anfühlt. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt für betroffene Frauen. Auch auf die Alternative einer Adoption wird kurz eingegangen. Das Ende ist so gestaltet, dass es Hoffnung macht, aber keinen Druck ausübt.
Fazit: Insgesamt hat mir das Buch durch seinen ausführlichen, aber auch sensiblen Umgang mit dem Thema sehr gut gefallen. Gerade wenn man sich mit einem medizinischen bedingten, bislang unerfüllten Kinderwunsch alleine fühlt, kann dieses Buch eine Stütze sein.