Kinder einer Sternennacht

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a.basan Avatar

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Tessa, Devi und Cleo wurde im selben Krankenhaus am selben Tag, einem 13. (!), geboren. Da ihre Mütter befreundet sind, sind natürlich auch sie beste Freundinnen. Doch nun zieht Liz ins Städtchen, die witzigerweise ebenfalls am selben Tag geboren ist. Aber statt Gemeinschaft, empfindet Tessa eher Eifersucht. Sie hat Angst, dass Liz sich zwischen sie und ihre Freundinnen drängen könnte. Eines Nachts auf einer Waldlichtung ändert sich alles. Durch einen unglaublichen Zufall entfesseln sie einen Zauber, der ihnen plötzlich magische Kräfte verleiht, für jede eine ganz spezielle Magie. Das ist zunächst ganz cool und sie beginnen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Dabei geht es um mehr als bloßen Spaß, denn ein unheimliches Schattenwesen will die Stadt mit Dunkelheit überziehen.
Obwohl die Geschichte ganz nett erzählt ist, hat sie mich nicht so richtig gepackt. Vielleicht liegt es daran, dass die Figuren ein bisschen zu blass geraten sind und nicht genug Identifikationspotential bieten. Dabei ist die Botschaft schon toll. Jede für sich kann mit ihrer Magie wenig Sinnvolles anfangen. Aber wenn sie alle zusammenhalten, können sie auch die mächtigen Schatten besiegen.
Ich kann mir vorstellen, dass das Buch bei jungen Leserinnen gut ankommt, weil hier einmal nicht von Auserwähltheit die Rede ist. Devi, Tessa, Cleo und Liz sind ganz normale Mädchen, denen nur ein Zufall magische Kräfte verliehen hat. Und wer fände es nicht toll, sich auszumalen, dass einem vielleicht dasselbe geschehen könnte?