Vier Freundinnen, vier magische Kräfte und jede Menge Chaos
„Vier Hexen und ein Zufallszauber“ von Marie Braner ist eine fantasievolle Geschichte über Freundschaft, Magie und ein großes Abenteuer.
Tessa, Devi und Cleo sind seit ihrer Geburt beste Freundinnen. An ihrem 13. Geburtstag lernen sie Liv kennen, die ausgerechnet am selben Tag Geburtstag hat. Doch dieser Zufall bleibt nicht der einzige: In der Nacht wird ein alter Bannzauber gebrochen und plötzlich besitzen die vier Mädchen magische Fähigkeiten. Leider können sie diese zunächst überhaupt nicht kontrollieren. Als dann auch noch das Böse in ihrer Heimat auftaucht, müssen sie lernen, ihre Kräfte zu beherrschen und zusammenzuarbeiten.
Besonders gut gefallen haben mir die vier Hauptfiguren. Jede der Mädchen hat eine eigene Persönlichkeit und wirkt dadurch sehr authentisch. Sie haben nicht nur mit der magischen Welt zu kämpfen, sondern auch mit ganz alltäglichen Problemen wie Eifersucht, Streit mit Geschwistern oder familiären Sorgen. Dadurch wirken sie sehr nahbar und ein bisschen wie aus dem echten Leben gegriffen.
Auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist spannend, fantasievoll und an einigen Stellen durch die noch nicht beherrschten Zauberkräfte der Mädchen sogar ziemlich lustig. Besonders interessant fand ich, dass die magischen Fähigkeiten etwas Besonderes sind und nicht einfach jeden Wunsch erfüllen können.
Der Schreibstil ist detailreich und bildhaft. Die vielen Beschreibungen haben mir gut gefallen und lassen die Welt lebendig werden. Gleichzeitig sind die Sätze teilweise recht lang und komplex. Die Altersempfehlung ab 9 Jahren finde ich deshalb passend. Für jüngere Kinder könnte der Text stellenweise etwas zu anspruchsvoll sein; auch einige der gruseligeren Elemente würde ich eher älteren Kindern zutrauen. Die wenigen Schwarz-Weiß-Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen.
Eine große Botschaft steht für mich nicht im Mittelpunkt. Am ehesten vermittelt die Geschichte, dass man gemeinsam Dinge schaffen kann, die alleine nicht möglich wären. Im Vordergrund steht aber ganz klar das Abenteuer.
Das Ende hält einen großen Cliffhanger bereit. Die Fragen der aktuellen Geschichte werden zwar beantwortet, gleichzeitig wird aber eine neue Frage aufgeworfen, die neugierig auf einen weiteren Band macht.
Fazit: Eine spannende und fantasievolle Geschichte mit sympathischen, authentischen Hauptfiguren und einer schönen Mischung aus Magie, Abenteuer und Alltag. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten, auch wenn es mich nicht ganz vom Hocker gehauen hat.
Tessa, Devi und Cleo sind seit ihrer Geburt beste Freundinnen. An ihrem 13. Geburtstag lernen sie Liv kennen, die ausgerechnet am selben Tag Geburtstag hat. Doch dieser Zufall bleibt nicht der einzige: In der Nacht wird ein alter Bannzauber gebrochen und plötzlich besitzen die vier Mädchen magische Fähigkeiten. Leider können sie diese zunächst überhaupt nicht kontrollieren. Als dann auch noch das Böse in ihrer Heimat auftaucht, müssen sie lernen, ihre Kräfte zu beherrschen und zusammenzuarbeiten.
Besonders gut gefallen haben mir die vier Hauptfiguren. Jede der Mädchen hat eine eigene Persönlichkeit und wirkt dadurch sehr authentisch. Sie haben nicht nur mit der magischen Welt zu kämpfen, sondern auch mit ganz alltäglichen Problemen wie Eifersucht, Streit mit Geschwistern oder familiären Sorgen. Dadurch wirken sie sehr nahbar und ein bisschen wie aus dem echten Leben gegriffen.
Auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist spannend, fantasievoll und an einigen Stellen durch die noch nicht beherrschten Zauberkräfte der Mädchen sogar ziemlich lustig. Besonders interessant fand ich, dass die magischen Fähigkeiten etwas Besonderes sind und nicht einfach jeden Wunsch erfüllen können.
Der Schreibstil ist detailreich und bildhaft. Die vielen Beschreibungen haben mir gut gefallen und lassen die Welt lebendig werden. Gleichzeitig sind die Sätze teilweise recht lang und komplex. Die Altersempfehlung ab 9 Jahren finde ich deshalb passend. Für jüngere Kinder könnte der Text stellenweise etwas zu anspruchsvoll sein; auch einige der gruseligeren Elemente würde ich eher älteren Kindern zutrauen. Die wenigen Schwarz-Weiß-Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen.
Eine große Botschaft steht für mich nicht im Mittelpunkt. Am ehesten vermittelt die Geschichte, dass man gemeinsam Dinge schaffen kann, die alleine nicht möglich wären. Im Vordergrund steht aber ganz klar das Abenteuer.
Das Ende hält einen großen Cliffhanger bereit. Die Fragen der aktuellen Geschichte werden zwar beantwortet, gleichzeitig wird aber eine neue Frage aufgeworfen, die neugierig auf einen weiteren Band macht.
Fazit: Eine spannende und fantasievolle Geschichte mit sympathischen, authentischen Hauptfiguren und einer schönen Mischung aus Magie, Abenteuer und Alltag. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten, auch wenn es mich nicht ganz vom Hocker gehauen hat.