Die Schere zwischen Arm und Reich
Renzo Rivolta baut sich in der Nachkriegszeit in Italien einen Konzern auf, der zunächst Kühlschränke und später Automobile verkauft. In seiner Villa treffen sein Sohn Piero und die Tochter der Hausangestellten, Valeria aufeinander. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft zwischen den beiden, die sie ihr Leben lang begleiten soll.
Auf zwei Zeitebenen erzählt Daniel Speck die bewegende Lebensgeschichte der beiden Hauptfiguren , deren gesellschaftlicher Hintergrund unterschiedlicher nicht sein könnte . Es geht um die goldene Zeit Italiens ( die Dolce Vita) und die anschließenden Studentenunruhen in den 1960er Jahren. Außerdem ist die Diskriminierung von Sizilianern, die zum Arbeiten nach Norditalien gezogen sind ein großes Thema. Während Piero und seine Familie der Inbegriff des Kapitalismus sind , kämpft Valeria‘s sizilianischer Freund Flávio verbissen für Arbeiterrechte. Konflikte sind da natürlich vorprogrammiert.
Die Geschichte hat mir gut gefallen auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab. Ich mochte auch, dass liebgewonnene Figuren aus „ Bella Germania“ in diesem Roman nochmal auftauchen . Leider blieben mir am Ende zu viele Fragen offen, so dass der Schluss für mich etwas unbefriedigend war. Ansonsten habe ich den Roman aber wieder gerne gelesen und fand es spannend in die Historie der Familie Rivolta einzutauchen.
3,5 Sterne
Auf zwei Zeitebenen erzählt Daniel Speck die bewegende Lebensgeschichte der beiden Hauptfiguren , deren gesellschaftlicher Hintergrund unterschiedlicher nicht sein könnte . Es geht um die goldene Zeit Italiens ( die Dolce Vita) und die anschließenden Studentenunruhen in den 1960er Jahren. Außerdem ist die Diskriminierung von Sizilianern, die zum Arbeiten nach Norditalien gezogen sind ein großes Thema. Während Piero und seine Familie der Inbegriff des Kapitalismus sind , kämpft Valeria‘s sizilianischer Freund Flávio verbissen für Arbeiterrechte. Konflikte sind da natürlich vorprogrammiert.
Die Geschichte hat mir gut gefallen auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab. Ich mochte auch, dass liebgewonnene Figuren aus „ Bella Germania“ in diesem Roman nochmal auftauchen . Leider blieben mir am Ende zu viele Fragen offen, so dass der Schluss für mich etwas unbefriedigend war. Ansonsten habe ich den Roman aber wieder gerne gelesen und fand es spannend in die Historie der Familie Rivolta einzutauchen.
3,5 Sterne