Erfüllte unerfüllte Liebe

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evelyn heger Avatar

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Wieder hat uns Daniel Speck mit einem Pageturner Raum und Zeit vergessen lassen. Wir tauchen ein in das Italien der 60ger Jahre mit Dolce Vita auf der einen Seite und dem Kampf ums Dasein der arbeitenden Klasse.
Da begegnen sich Valeria und Piero und das ist der Beginn einer Freundschaft, die sich bis in die 80ger Jahre hinzieht und in ihrer Bedingungslosigkeit seinesgleichen sucht.
Valeria, Vater im Krieg erschossen, lernt Piero kennen, als die Mutter in der Villa Rivolta ihre Stelle als Köchin antritt. Immer gegenwärtig ist der Klassenunterschied, Piero fällt alles in den Schoß, Valeria muss um ihre Ziele kämpfen.
Für sie ist Piero ihre große Liebe. Piero hingegen hegt diese tiefe Verbundenheit und Freundschaft für sie. So entwickeln sich beide Lebensläufe konträr, Pieros Ehe mit Nele ist glücklich, und Valeria kämpft sich nach der Geburt von Tonino in ihre Beziehung zu dem Revoluzzer Flávio.
Das alles erfahren wir in den 80ger Jahren aus den Erzählungen Valerias, als Tonino ein Familiengeheimnis aufdeckt.
Auch der Leser und die Leserin werden in das Geschehen mit hineingezogen, der Roman ist spannend und aus der Sicht von Tonino erzählt. Man liest mit großem Vergnügen.