Fortuna oder Sfortuna?
Villa Rivolta ist eine ruhige, fast schon poetische Geschichte über eine Kinderfreundschaft die die Jahrzehnte überdauert, über Seelenverwandtschaft aber auch über italienisches Lebensgefühl der Nachkriegszeit; incl. der Zerrissenheit des Landes. Vor allem ist es aber die Geschichte einer überaus starken Frau ihrer Zeit gepaart mit italienischer Leichtigkeit. Violeta, diese starke Frau, die als gleichmütig, sogar gleichgültig galt, obwohl sie es nicht ist - sie dachte nur am Anfang schon das Ende mit. Für mich der stärkste Satz dieses "Epos" welches unheimlich fein gezeichnet ist.
Die Geschichte von Violeta als sfortuna und Piero der scheinbar immer fortuna ist. Ein durchaus gesellschaftspolitischer Roman welcher soziale, kulturelle und wirtschaftliche Themen dieser Zeit aus italienischer Sicht aufzeigt: Mit tiefen Einblicken in die Firmengeschichte von Iso Rivolta die mir bis dahin gar nicht bekannt war - klar, man kennt eine Isetta, aber die Geschichte dazu? - Nein (bis zum lesen des Buches nicht).
Für mich seit langem eine überaus berührende Geschichte mit tiefen Einblicken aber leider mit einem etwas unerwarteten Ende. Trotzdem absolut lesenswert.
Die Geschichte von Violeta als sfortuna und Piero der scheinbar immer fortuna ist. Ein durchaus gesellschaftspolitischer Roman welcher soziale, kulturelle und wirtschaftliche Themen dieser Zeit aus italienischer Sicht aufzeigt: Mit tiefen Einblicken in die Firmengeschichte von Iso Rivolta die mir bis dahin gar nicht bekannt war - klar, man kennt eine Isetta, aber die Geschichte dazu? - Nein (bis zum lesen des Buches nicht).
Für mich seit langem eine überaus berührende Geschichte mit tiefen Einblicken aber leider mit einem etwas unerwarteten Ende. Trotzdem absolut lesenswert.