Gesellschaftlicher Wandel
Ich habe den Film Bella Germania gesehen und danach das Buch gelesen, also war ich sehr gespannt auf das neue Buch von Daniel Speck.
Es ist so warmherzig geschrieben, der Blick, der aus viel Lebenserfahrung und Liebe entsteht mit einem Hauch aus einer Erzählung aus 1000 und einer Nacht. Es ist die perfekte Ferienlektüre im Liegestuhl genossen, die mensch nicht so leicht weglegen will.
Wie gewohnt, prallen auch hier unterschiedliche Lebenswirklichkeiten zusammen. Wir erleben eine Rückblende in die 60er und 70er Jahre Italiens, ausgehend von Mailand 1979.
Tonio wuchs zwischen 2 Welten auf. Er hatte eine alleinerziehende Mutter aus einfachen Verhältnissen, die es aber zur Journalistin geschafft hatte. Er durfte in die Schule der wohlhabenden Klasse und fühlte sich dort aber nicht zugehörig. Nach einer Eskalation reist er mit seiner Mutter in ihre gemeinsame Vergangenheit, die voller Überraschungen steckt, einer Zeit, wo die gesellschaftlichen Grenzen zwischen Herkunft, Familie, Status, Rolle, ..., Religion brüchig wurden und jeder versuchte, die entstandenen Risse zu kitten.
Es geht um spirituelle Liebe und Verbundenheit, die tragen, die aber im Alltag und in der Gesellschaft keinen Platz haben. Es macht die menschliche Dimension des Konfliktes der Vertrautheit erfahrbar, dass man zusammen aufgewachsen ist, sich kennt, alles tut, um den anderen in Notlagen zu unterstützen, was aber die Familiengründung betrifft, standesgemäß heiratet.
Auch wenn das Ende sehr offen ist, ohne Spoiler auf eine Fortsetzung, spiegelt es, wie sich die Protagonisten sich an die veränderte Situationen im Leben anpassen.
Es ist so warmherzig geschrieben, der Blick, der aus viel Lebenserfahrung und Liebe entsteht mit einem Hauch aus einer Erzählung aus 1000 und einer Nacht. Es ist die perfekte Ferienlektüre im Liegestuhl genossen, die mensch nicht so leicht weglegen will.
Wie gewohnt, prallen auch hier unterschiedliche Lebenswirklichkeiten zusammen. Wir erleben eine Rückblende in die 60er und 70er Jahre Italiens, ausgehend von Mailand 1979.
Tonio wuchs zwischen 2 Welten auf. Er hatte eine alleinerziehende Mutter aus einfachen Verhältnissen, die es aber zur Journalistin geschafft hatte. Er durfte in die Schule der wohlhabenden Klasse und fühlte sich dort aber nicht zugehörig. Nach einer Eskalation reist er mit seiner Mutter in ihre gemeinsame Vergangenheit, die voller Überraschungen steckt, einer Zeit, wo die gesellschaftlichen Grenzen zwischen Herkunft, Familie, Status, Rolle, ..., Religion brüchig wurden und jeder versuchte, die entstandenen Risse zu kitten.
Es geht um spirituelle Liebe und Verbundenheit, die tragen, die aber im Alltag und in der Gesellschaft keinen Platz haben. Es macht die menschliche Dimension des Konfliktes der Vertrautheit erfahrbar, dass man zusammen aufgewachsen ist, sich kennt, alles tut, um den anderen in Notlagen zu unterstützen, was aber die Familiengründung betrifft, standesgemäß heiratet.
Auch wenn das Ende sehr offen ist, ohne Spoiler auf eine Fortsetzung, spiegelt es, wie sich die Protagonisten sich an die veränderte Situationen im Leben anpassen.