Persönliche und gesellschaftliche Umbrüche
Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Villa Rivolta“ ein einfühlsames, vielschichtiges und spannendes Buch über Freundschaft und Familie bestens gelungen.
Die beiden Hauptprotagonisten Valeria und Piero lernen sich im Vorschulalter kennen, doch ihre gesellschaftliche Zuordnung in zwei ganz unterschiedliche Lebenswelten lässt ihre aufkeimende Freundschaft unmöglich erscheinen. Valeria ist die Tochter der verwitweten Hausangestellten der Familie Rivolta. Piero ist der Sohn der Industriellenfamilie Rivolta.
Auch wenn der zweite Weltkrieg überstanden ist, so haben sich in den gesellschaftlichen Strukturen Italiens noch wenig Veränderungen zwischen „denen da oben und denen da unten“ ergeben. Der Roman lebt intensiv von den Schilderungen der unterschiedlichen sozialen Gruppen und deren Ansprüche und Wünsche an das Leben. Die Zeitachse der Geschichte reicht dabei von den Nachkriegsjahren, über die 1960er Jahre bis in die 1970er Jahre. Dem Autor gelingt es, private Lebensschicksale mit der italienischen Geschichte jener Zeit in Einklang zu bringen und damit manche Entwicklung begreifbarer zu machen.
Immer wieder treffen Valeria und Piero in ihren durchaus verschlungenen Lebenswegen aufeinander und eine tiefe Freundschaft wird vom Autor sehr einprägsam geschildert. Doch nicht nur Freundschaft, auch Familienverbundenheit, Leidenschaft und Auswirkungen der Vergangenheit werden in diesem Roman eindrucksvoll thematisiert.
Der schöne Sprachstil und die Lebensweisheit der Protagonist*innen machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem beeindruckenden Roman über Freundschaft, Familie, gesellschaftliche Veränderungen und Leidenschaft ist, dem sei „Villa Rivolta“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich mit Herz und Intelligenz unterhalten.
Dem Autor ist mit „Villa Rivolta“ ein einfühlsames, vielschichtiges und spannendes Buch über Freundschaft und Familie bestens gelungen.
Die beiden Hauptprotagonisten Valeria und Piero lernen sich im Vorschulalter kennen, doch ihre gesellschaftliche Zuordnung in zwei ganz unterschiedliche Lebenswelten lässt ihre aufkeimende Freundschaft unmöglich erscheinen. Valeria ist die Tochter der verwitweten Hausangestellten der Familie Rivolta. Piero ist der Sohn der Industriellenfamilie Rivolta.
Auch wenn der zweite Weltkrieg überstanden ist, so haben sich in den gesellschaftlichen Strukturen Italiens noch wenig Veränderungen zwischen „denen da oben und denen da unten“ ergeben. Der Roman lebt intensiv von den Schilderungen der unterschiedlichen sozialen Gruppen und deren Ansprüche und Wünsche an das Leben. Die Zeitachse der Geschichte reicht dabei von den Nachkriegsjahren, über die 1960er Jahre bis in die 1970er Jahre. Dem Autor gelingt es, private Lebensschicksale mit der italienischen Geschichte jener Zeit in Einklang zu bringen und damit manche Entwicklung begreifbarer zu machen.
Immer wieder treffen Valeria und Piero in ihren durchaus verschlungenen Lebenswegen aufeinander und eine tiefe Freundschaft wird vom Autor sehr einprägsam geschildert. Doch nicht nur Freundschaft, auch Familienverbundenheit, Leidenschaft und Auswirkungen der Vergangenheit werden in diesem Roman eindrucksvoll thematisiert.
Der schöne Sprachstil und die Lebensweisheit der Protagonist*innen machen das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem beeindruckenden Roman über Freundschaft, Familie, gesellschaftliche Veränderungen und Leidenschaft ist, dem sei „Villa Rivolta“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich mit Herz und Intelligenz unterhalten.