enttäuschend

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bücherwurm69 Avatar

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„Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ erzählt von Vogelkindern, die davon träumen, einmal jemand anderes zu sein, und von Erwachsenen, die diese Wünsche konsequent abtun. Fast jede Doppelseite folgt demselben Muster, was anfangs noch kindgerecht wirkt, auf Dauer jedoch monoton und ermüdend ist. Erst am Ende wird dieses Schema überraschend durchbrochen, als ein Flugzeug gemeinsam mit den Kindern zum Mond fliegt – eine Wendung, die für Kinder eher unverständlich sein wird.
Die Botschaft, Kinder in ihren Träumen ernst zu nehmen, bleibt dadurch leider weniger klar, als der Titel vermuten lässt. Zudem wirken die erwachsenen Figuren oft desinteressiert und wenig wertschätzend.
Und was erfährt jedes Vogelkind - du wirst nichts anderes, deine Träume sind Quatsch. Keine Ermutigung, dass man vieles im Leben erreichen kann, wenn man will.
Fazit: Eine vielversprechende Idee mit leider schwacher Umsetzung, die mit ihrer Botschaft nicht überzeugt.