Farbenfrohes Bilderbuch über große Träume mit überraschendem Ende.
Mit „Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ von Werner Holzwarth, illustriert von Margarita Sada, erwartet Familien ein Bilderbuch ab 3 Jahren, das sich dem großen Thema Kinderträume widmet.
Besonders hervorheben möchte ich die Illustrationen: Sie sind farbenfroh, kindgerecht und haben etwas wunderbar Träumerisches. Die bekannten Vogelarten, die von Seite zu Seite größer werden, sind für Kinder gut nachvollziehbar und laden zum Entdecken ein. Hier gibt es viele liebevolle Details, die beim gemeinsamen Anschauen Freude machen.
Sprachlich arbeitet das Buch stark mit Wiederholungen. Das schafft beim Vorlesen eine angenehme Struktur, die gerade jüngeren Kindern Sicherheit gibt und zum Mitsprechen einlädt. Gleichzeitig kann diese Gleichförmigkeit für ältere Kinder etwas zäh wirken. Hier ist es sicherlich auch eine Frage des Alters und der Geduld.
Die Grundidee, Kinderträume ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben, finde ich sehr wichtig. Das Buch kann durchaus inspirieren und Gesprächsanlässe bieten. Allerdings bleibt für mich die Frage, ob die eigentliche Botschaft bei allen Kindern wirklich klar ankommt oder ob sie stärker durch begleitende Gespräche erschlossen werden muss.
Der sehr plötzliche Umbruch am Ende ist ein bewusstes Stilmittel und sorgt für eine überraschende Wendung. Das kann man kreativ und originell finden oder als etwas abrupt empfinden. Für mich passt das Ende zu der Geschichte, obgleich ich mir noch etwas mehr Erklärung gewünscht hätte, welche die zu vermittelnde Botschaft unterstützt hätte.
Insgesamt ist es ein optisch wunderschön gestaltetes Bilderbuch, das durch seine wiederkehrende Struktur besonders für jüngere Kinder geeignet ist. Es lädt zum Träumen ein und bietet Potenzial für Gespräche über Wünsche und Selbstvertrauen auch wenn die Umsetzung nicht jede Leserin und jeden Leser gleichermaßen überzeugen wird.
Besonders hervorheben möchte ich die Illustrationen: Sie sind farbenfroh, kindgerecht und haben etwas wunderbar Träumerisches. Die bekannten Vogelarten, die von Seite zu Seite größer werden, sind für Kinder gut nachvollziehbar und laden zum Entdecken ein. Hier gibt es viele liebevolle Details, die beim gemeinsamen Anschauen Freude machen.
Sprachlich arbeitet das Buch stark mit Wiederholungen. Das schafft beim Vorlesen eine angenehme Struktur, die gerade jüngeren Kindern Sicherheit gibt und zum Mitsprechen einlädt. Gleichzeitig kann diese Gleichförmigkeit für ältere Kinder etwas zäh wirken. Hier ist es sicherlich auch eine Frage des Alters und der Geduld.
Die Grundidee, Kinderträume ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben, finde ich sehr wichtig. Das Buch kann durchaus inspirieren und Gesprächsanlässe bieten. Allerdings bleibt für mich die Frage, ob die eigentliche Botschaft bei allen Kindern wirklich klar ankommt oder ob sie stärker durch begleitende Gespräche erschlossen werden muss.
Der sehr plötzliche Umbruch am Ende ist ein bewusstes Stilmittel und sorgt für eine überraschende Wendung. Das kann man kreativ und originell finden oder als etwas abrupt empfinden. Für mich passt das Ende zu der Geschichte, obgleich ich mir noch etwas mehr Erklärung gewünscht hätte, welche die zu vermittelnde Botschaft unterstützt hätte.
Insgesamt ist es ein optisch wunderschön gestaltetes Bilderbuch, das durch seine wiederkehrende Struktur besonders für jüngere Kinder geeignet ist. Es lädt zum Träumen ein und bietet Potenzial für Gespräche über Wünsche und Selbstvertrauen auch wenn die Umsetzung nicht jede Leserin und jeden Leser gleichermaßen überzeugen wird.