Irritierende Message
Rezension zu "Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte" von Werner Holzwarth und Margarita Sada
Dieses Kinderbuch beginnt mit der Geschichte vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden will und von seinen Eltern gesagt bekommt, dass sein Wunsch lächerlich ist. Ein Spatz ist ein Spatz und kann maximal ein großer Spatz werden.
Auf der nächsten Seite treffen wir Leser:innen auf eine klein Amsel, die mal eine große Taube werden will. Auch diese Idee wird von den Amseleltern sofort im Keim erstickt und die kleine Amsel auf ihre Zukunft als große Amsel verwiesen. Dann lernen wir die kleine Taube kennen und so weiter, und so weiter.
Zunächst war ich gespannt wo die Reise hingeht. Doch beim sechsten Vogel mit genau der gleichen Storyline war ich schon ein bisschen genervt. Die Texte auf jeder Seite sind mehr oder weniger wortgleich. Allein die unterschiedlichen Illustrationen sind mega süss.
Das Ende des Buchs wird dann nochmal sehr fantasievoll bis ein wenig absurd und soll wohl die Kreativität und eine Form von "out of the box"-Denken der Kinder anregen. Diese Interpretation ist allerdings sehr sehr wohlwollend. Man könnte auch sagen, dass es die kleinen Leser:innen irritiert zurücklässt und eine große Portion reden und Erklärungen von Erwachsenen notwendig sein werden, um dem Buch eine Message zu entlocken, mit der unsere Kleinsten etwas anfangen können.
Ganz generell finde ich, dass es eher demotivierend wirken kann und durch die ständigen Wiederholungen von negativen Glaubenssätzen etwas zutiefst Falsches in den Köpfen der Kinder verankern kann
Ich möchte nochmal betonen, dass die Illustrationen wirklich niedlich sind und den Kindern auch auf Anhieb gefallen haben. Aber das ist leider nur die sprichwörtliche "halbe Miete".
Dieses Kinderbuch beginnt mit der Geschichte vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden will und von seinen Eltern gesagt bekommt, dass sein Wunsch lächerlich ist. Ein Spatz ist ein Spatz und kann maximal ein großer Spatz werden.
Auf der nächsten Seite treffen wir Leser:innen auf eine klein Amsel, die mal eine große Taube werden will. Auch diese Idee wird von den Amseleltern sofort im Keim erstickt und die kleine Amsel auf ihre Zukunft als große Amsel verwiesen. Dann lernen wir die kleine Taube kennen und so weiter, und so weiter.
Zunächst war ich gespannt wo die Reise hingeht. Doch beim sechsten Vogel mit genau der gleichen Storyline war ich schon ein bisschen genervt. Die Texte auf jeder Seite sind mehr oder weniger wortgleich. Allein die unterschiedlichen Illustrationen sind mega süss.
Das Ende des Buchs wird dann nochmal sehr fantasievoll bis ein wenig absurd und soll wohl die Kreativität und eine Form von "out of the box"-Denken der Kinder anregen. Diese Interpretation ist allerdings sehr sehr wohlwollend. Man könnte auch sagen, dass es die kleinen Leser:innen irritiert zurücklässt und eine große Portion reden und Erklärungen von Erwachsenen notwendig sein werden, um dem Buch eine Message zu entlocken, mit der unsere Kleinsten etwas anfangen können.
Ganz generell finde ich, dass es eher demotivierend wirken kann und durch die ständigen Wiederholungen von negativen Glaubenssätzen etwas zutiefst Falsches in den Köpfen der Kinder verankern kann
Ich möchte nochmal betonen, dass die Illustrationen wirklich niedlich sind und den Kindern auch auf Anhieb gefallen haben. Aber das ist leider nur die sprichwörtliche "halbe Miete".