Nicht wie erhofft
In „Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ geht es um junge Vögel, die große Wünsche hegen und davon träumen, einmal anders zu sein, als sie sind. Den kindlichen Fantasien stehen jedoch erwachsene Vögel gegenüber, die diese Vorstellungen regelmäßig zurückweisen und als Unsinn abtun.
Der Aufbau des Buches wiederholt sich über viele Seiten hinweg nach demselben Schema. Anfangs mag diese Struktur noch übersichtlich und für Kinder gut nachvollziehbar wirken, doch mit der Zeit verliert die Geschichte dadurch an Spannung und Dynamik. Die stetige Wiederholung lässt wenig Raum für Entwicklung oder überraschende Impulse.
Erst ganz zum Schluss verlässt das Buch dieses Muster mit einer plötzlichen, fast surreal anmutenden Szene: Gemeinsam mit einem Flugzeug geht es zum Mond. Diese abrupte Wendung wirkt eher willkürlich und dürfte für die junge Zielgruppe schwer einzuordnen sein.
Statt Kinder in ihren Träumen zu bestärken, entsteht insgesamt eher der Eindruck, dass Wünsche unrealistisch und zwecklos sind. Die erwachsenen Figuren erscheinen distanziert und wenig unterstützend, wodurch eine ermutigende Botschaft ausbleibt.
Fazit: Ein vielversprechender Ansatz, der jedoch in seiner Ausführung und in der Vermittlung seiner Botschaft nicht das Potenzial ausschöpft, das die Grundidee bietet. Wir haben uns viel von dem Buch erhofft....leider wurden wir enttäuscht.
Der Aufbau des Buches wiederholt sich über viele Seiten hinweg nach demselben Schema. Anfangs mag diese Struktur noch übersichtlich und für Kinder gut nachvollziehbar wirken, doch mit der Zeit verliert die Geschichte dadurch an Spannung und Dynamik. Die stetige Wiederholung lässt wenig Raum für Entwicklung oder überraschende Impulse.
Erst ganz zum Schluss verlässt das Buch dieses Muster mit einer plötzlichen, fast surreal anmutenden Szene: Gemeinsam mit einem Flugzeug geht es zum Mond. Diese abrupte Wendung wirkt eher willkürlich und dürfte für die junge Zielgruppe schwer einzuordnen sein.
Statt Kinder in ihren Träumen zu bestärken, entsteht insgesamt eher der Eindruck, dass Wünsche unrealistisch und zwecklos sind. Die erwachsenen Figuren erscheinen distanziert und wenig unterstützend, wodurch eine ermutigende Botschaft ausbleibt.
Fazit: Ein vielversprechender Ansatz, der jedoch in seiner Ausführung und in der Vermittlung seiner Botschaft nicht das Potenzial ausschöpft, das die Grundidee bietet. Wir haben uns viel von dem Buch erhofft....leider wurden wir enttäuscht.