Verleiht Kinderträumen Flügel

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Das Cover zeigt einen kleinen Spatz vor der großen Weit des Himmels. Ein Spatz mit großen Träumen, die er sich auch vom Kommentar des Vaters nicht ausreden lassen will. Nicht nur der Spatz hat solche Träume, auch die Amsel und die Taube, die kleine Möwe genauso wie Rabe, Graugans, Adler und sogar das Flugzeug, das am liebsten zum Mond fliegen will. Eigentlich jedes Kind. Trotz der Dämpfer, die sie von ihren Eltern verpasst bekommen, weil sie ihnen immer wieder sagen, dass das nicht möglich ist, glauben sie an sich, die einschränkenden Worte prallen an ihnen ab und das ist gut so, denn Träume können Flügel verleihen und tatsächlich kann niemand sagen, was unsere Kinder in ihrem Leben alles schaffen.

Am Ende zeigt sich auch hier, dass man mehr erreicht, wenn man Vertrauen in sich selbst hat, anstatt das Gefühl vermittelt zu bekommen, dass man für etwas nicht geeignet ist. Diese großartige Botschaft wird in diesem Buch mit tollen Illustrationen, die viele witzige Details enthalten, erzählt und gerade für Kleine durch die klaren Sätze verständlich. Die Bilder zeigen auch, dass eigentlich liebevoll mit den Kindern umgegangen wird, nur ihre Worte sind nicht. Die einzelnen Textabschnitte ähneln sich in ihrem Aufbau, auch das macht es für Kinder leicht, die Botschaft zu erkennen. Ich feiere sehr die Vogelkinder, die das, was die Eltern sagen mit kleinen Kommentaren an sich abprallen, anstatt sich herunterziehen zu lassen. Sie bleiben selbstbewusst und genau das brauchen die kleinen Zuhörer, um später ihren eigenen Weg zu gehen. Nicht überheblich, aber immer das Ziel vor Augen. Und auch die Vorleser*innen können etwas bei der gemeinsamen Lektüre mitnehmen und achtsamer in Bezug auf solche Äußerungen, die die Freude aufs Leben dämpfen, werden.