Genau mein Ding – Tiere, Magie und ein geheimnisvoller Wald

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
boardgiulie Avatar

Von

chon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, selbst durch den Libellenwald zu laufen. Diese ruhige, magische Atmosphäre hat einfach etwas unglaublich Gemütliches, gleichzeitig schwebt aber ständig ein kleines Geheimnis mit. Genau diese Mischung liebe ich.

Martha war mir auf Anhieb sympathisch. Sie wirkt wie ein ganz normales Mädchen mit ganz normalen Sorgen – und genau das macht sie so nahbar. Dass ausgerechnet die Sommerferien mit einer Enttäuschung beginnen, konnte ich sofort nachvollziehen.

Mein absolutes Highlight war aber das Zuhause der Familie. Ein Tierheim mitten im Wald? Sofort mein Happy Place! Überall Tiere, jedes mit seinem eigenen Charakter. Besonders Gerry, die Schildkröte mit dem Peace-Luftballon, hat mein Herz im Sturm erobert. Solche kleinen Ideen machen eine Geschichte für mich besonders.

Auch schön fand ich, dass das Thema Tierschutz ganz natürlich in die Geschichte eingebaut wird. Es fühlt sich nicht belehrend an, sondern zeigt einfach, wie wichtig Mitgefühl für Tiere ist.

Und dann kommt plötzlich dieses geheimnisvolle Mädchen mit dem Kaninchen... Spätestens da war ich komplett drin. Warum hat sie solche Angst? Wie kann sie einfach im Wald verschwinden? Genau an dieser Stelle endet die Leseprobe natürlich – und genau deshalb möchte ich jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Dazu kommen die wunderschönen Illustrationen. Sie sind warm, verträumt und voller kleiner Details. Man bleibt ständig irgendwo hängen und entdeckt immer wieder etwas Neues.