Diese Illustrationen!
Wandelwald erzählt von dem Mädchen Martha, die einsame, freundlose Sommerferien im Wald erwartet.
Wäre da nicht Hannah, forsch und selbstsicher, mit der zusammen sie ein magisches Abenteuer erleben darf.
Der Wald scheint ein Eigenleben zu haben. Bäume in den Wegstellen oder Wege freimachen.
Dennoch müssen die beiden Mädchen mit ihren plötzlich aufgekommenen magischen Fähigkeiten den Wald vor der Zerstörung retten.
Helge Vogt hat dieses Büchlein mit unzähligen, knallig-farbenfrohen Illustrationen versehen und dabei meisterhaft alle Register der digitalen Malerei ausgeschöpft: Hintergründe werden mehrfach verwendet oder teilweise erweitert oder ausgetauscht. Farbkorrekturen bringen verschiedene Lichtstimmungen in die gleichen Motive. Die süße Schildkröte bekommt unterschiedliche Köpfe, je nach Stimmung - alles sehr geschickte Möglichkeiten, mit weniger Arbeit mehr Bilder zu schaffen. Und wohl die effizienteste Weise, überhaupt ein solches Buch komplett zu illustrieren, ohne dass es unbezahlbar wird.
Katherine Kuhlmann merkt man den Illustrations-Background deutlich an. Was war zuerst da - der Text oder die Bilder? Wohl irgendwie beides, denn sie beschreibt aus einer sehr fantasievollen, visuellen Perspektive die Geschichte. Leider lässt der Schreibstil manchmal sauer aufstoßen. Formulierungen wie: ' "Das muss es sein", ist Martha sich sicher. ' sind etwas unbeholfen und strengen an. Der Erkenntnisweg der beiden Mädchen, wie sie ihre Magie aktivieren, scheint künstlich gestreckt zu sein, man möchte den Mädels zurufen: "Jetzt denkt doch mal nach! Gestern habt ihr es doch so und so (kein Spoiler) gemacht, vorhin wieder!"
Ansonsten lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Als Vorlesebuch super, ältere Kinder können es auch gut selbst lesen - und werden sich an den bunten Bildern erfreuen.
Wäre da nicht Hannah, forsch und selbstsicher, mit der zusammen sie ein magisches Abenteuer erleben darf.
Der Wald scheint ein Eigenleben zu haben. Bäume in den Wegstellen oder Wege freimachen.
Dennoch müssen die beiden Mädchen mit ihren plötzlich aufgekommenen magischen Fähigkeiten den Wald vor der Zerstörung retten.
Helge Vogt hat dieses Büchlein mit unzähligen, knallig-farbenfrohen Illustrationen versehen und dabei meisterhaft alle Register der digitalen Malerei ausgeschöpft: Hintergründe werden mehrfach verwendet oder teilweise erweitert oder ausgetauscht. Farbkorrekturen bringen verschiedene Lichtstimmungen in die gleichen Motive. Die süße Schildkröte bekommt unterschiedliche Köpfe, je nach Stimmung - alles sehr geschickte Möglichkeiten, mit weniger Arbeit mehr Bilder zu schaffen. Und wohl die effizienteste Weise, überhaupt ein solches Buch komplett zu illustrieren, ohne dass es unbezahlbar wird.
Katherine Kuhlmann merkt man den Illustrations-Background deutlich an. Was war zuerst da - der Text oder die Bilder? Wohl irgendwie beides, denn sie beschreibt aus einer sehr fantasievollen, visuellen Perspektive die Geschichte. Leider lässt der Schreibstil manchmal sauer aufstoßen. Formulierungen wie: ' "Das muss es sein", ist Martha sich sicher. ' sind etwas unbeholfen und strengen an. Der Erkenntnisweg der beiden Mädchen, wie sie ihre Magie aktivieren, scheint künstlich gestreckt zu sein, man möchte den Mädels zurufen: "Jetzt denkt doch mal nach! Gestern habt ihr es doch so und so (kein Spoiler) gemacht, vorhin wieder!"
Ansonsten lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Als Vorlesebuch super, ältere Kinder können es auch gut selbst lesen - und werden sich an den bunten Bildern erfreuen.