DDR kindgerecht vermittelt
Bereits das Cover gefällt mir sehr gut. Sieht allerdings auf den ersten Blick nach luftig leichter Ferienlektüre aus, was es ja aber nicht ist. Den Stacheldraht habe ich erst auf den zweiten Blick erkannt.
Im Mittelpunkt des Buches steht die Freundschaft zwischen Jana und Katja, die etwas ganz besonders zu sein scheint. Es ist abwechselnd aus Katjas und Janas Sicht erzählt, zwei 12-jährige Mädchen, die 1985 in Leipzig leben. Zumindest bis Jana mit ihrer Familie in den Westen flieht, wofür die ganze Familie sehr viel Mut gebraucht hat. Komplett neu anzufangen mit quasi nichts bei sich.
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil etwas altmodisch ist. Evtl. einfach weil es 1985 spielt.
Meine Tochter ist gerade 10 geworden, sie fand die Erzählungen "gruselig" und wollte nicht mehr mitlesen. Ich hoffe, sie liest es später mal. Erst mal geht es jetzt an die Schwiegermutter, die selbst aus der DDR geflohen ist. Ich fand das Buch wiederum sehr fesselnd und informativ. V.a. die Flucht war natürlich sehr spannend und auch bewegend. Meine Schwiegermutter kann mir dann sagen, ob es realistisch dargestellt ist. ;)
Es werden beide Sichten gut dargestellt, Regimekritiker und Regimetreue.
Das Ende kam dann unerwartet abrupt und hätte gerne noch etwas genauer beschrieben werden können.
Es gibt keinerlei Illustrationen, außer Möwen neben den Seitenzahlen. Ab und zu lockert ein Brief o.ä. in einer anderen Schriftart ("Handschrift") den Fließtext auf.
Ganz am Schluss gibt es ein Glossar zu typischen DDR-Dingen, die im Text dick hervorgehoben sind. Außerdem folgt ein Seite mit Fakten über die Flucht über die Ostsee und eine Seite "Zeittafel" mit wichtigen Geschichtsdaten.
Insgesamt ein tolles Buch, dass das Leben in der DDR kindgerecht vermittelt.
Im Mittelpunkt des Buches steht die Freundschaft zwischen Jana und Katja, die etwas ganz besonders zu sein scheint. Es ist abwechselnd aus Katjas und Janas Sicht erzählt, zwei 12-jährige Mädchen, die 1985 in Leipzig leben. Zumindest bis Jana mit ihrer Familie in den Westen flieht, wofür die ganze Familie sehr viel Mut gebraucht hat. Komplett neu anzufangen mit quasi nichts bei sich.
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil etwas altmodisch ist. Evtl. einfach weil es 1985 spielt.
Meine Tochter ist gerade 10 geworden, sie fand die Erzählungen "gruselig" und wollte nicht mehr mitlesen. Ich hoffe, sie liest es später mal. Erst mal geht es jetzt an die Schwiegermutter, die selbst aus der DDR geflohen ist. Ich fand das Buch wiederum sehr fesselnd und informativ. V.a. die Flucht war natürlich sehr spannend und auch bewegend. Meine Schwiegermutter kann mir dann sagen, ob es realistisch dargestellt ist. ;)
Es werden beide Sichten gut dargestellt, Regimekritiker und Regimetreue.
Das Ende kam dann unerwartet abrupt und hätte gerne noch etwas genauer beschrieben werden können.
Es gibt keinerlei Illustrationen, außer Möwen neben den Seitenzahlen. Ab und zu lockert ein Brief o.ä. in einer anderen Schriftart ("Handschrift") den Fließtext auf.
Ganz am Schluss gibt es ein Glossar zu typischen DDR-Dingen, die im Text dick hervorgehoben sind. Außerdem folgt ein Seite mit Fakten über die Flucht über die Ostsee und eine Seite "Zeittafel" mit wichtigen Geschichtsdaten.
Insgesamt ein tolles Buch, dass das Leben in der DDR kindgerecht vermittelt.