Eine Freundschaft über Grenzen hinweg

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sabrina4 Avatar

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„Wann werden wir uns wiedersehen?“ ist ein Jugendbuch, dass die Geschichte einer Flucht aus der DDR erzählt.

Das Hardcover von Constanze Neumann erschien 2026 bei Karibu/Edel. Die 167-seitige Geschichte wird abgerundet durch ein Glossar und eine Infoseite zum Thema „Flucht über die Ostsee“ sowie eine Zeittafel der DDR.

Der Schreibstil ist absolute klasse! Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Mir als Mutter ist die Problematik eine Lebens in der ehemaligen DDR ja bewusst, weswegen ich noch mehr mit der Protagonistin mitgefiebert habe als es vermutlich meine Kinder tun werden. Durch die abwechselnde Sicht der beiden Mädchen wird die Spannung sogar noch erhöht.

Die Hauptfiguren werden nur grob umrissen. Da ihre Gefühle aber sehr gut erläutert werden, macht das nichts aus. Es ist schlicht nicht wichtig, wie die Figuren sich normalerweise benehmen, wenn die Geschichte in einer so extremen Ausnahmesituation spielt. Mit dem Hintergrundwissen eines Erwachsenen und den Beschreibungen der Autorin sind die Handlungen der Personen authentisch und nachvollziehbar. Ob Kinder, die die DDR nicht kennen, die Situation und die Handlungen der Figuren verstehen können, kann ich jetzt noch nicht sagen. Meine Tochter wird das Buch lesen und ihre Gedanken dazu mitteilen. Diese werde ich im Anschluss an meine Rezension schreiben.

Die Szenerie, in der die Figuren leben wird ebenfalls nicht näher beschrieben. Viel wichtiger sind die Handlungsorte der Flucht, die deutlich ausführlicher dargestellt werden. Die Umgebung konnte ich mir trotz der immensen Spannung sehr gut vorstellen.

Fazit: Ein super Jugendbuch, das Kindern dabei helfen wird, zu verstehen, wie das Leben in der DDR war ohne belehrend oder langweilig zu sein. Dadurch, dass das Thema Freundschaft in den Vordergrund gestellt wird, merkt man gar nicht, wie viel man über die DDR lernt.

Meinung meiner zwölfjährigen Tochter:

Das Cover ist nicht so ansprechend aber wenn man das Buch liest, passt es. Ich finde es gut, dass man auch über schwierige Themen wie dieses, Bücher schreibt. Das zeigt, wie gut wir es eigentlich haben. Es ist gut, dass man von beiden Seiten, also von der DDR und dem Westen, schreibt. Man sollte nämlich immer beide Seiten verstehen können.