Wenn Erinnerungen zur Waffe werden
"Zwischen Liebe und Hass lebt die Hoffnung"
Agnesa wacht nach einem verheerenden Terroranschlag ohne Erinnerungen auf. Dass sie die Bombe selbst deponiert hat, weiß sie nicht mehr. Auch sonst hat niemand eine Ahnung, wer sie ist.
Der junge Polizist Tamer Al Bari, dessen Schwester bei dem Anschlag ums Leben kam, hat Mitleid mit ihr und bringt Agnesa in sein Elternhaus, wo sie den leeren Platz ihres Opfers einnimmt.
Unter ihrem neuen Namen Warda – die Rose – fühlt sie sich bald wie ein Mitglied seiner Familie. Derweil plant ihre ehemalige Terrorgruppe die nächsten Anschläge.
Während die Gefühle zwischen Warda und Tamer stetig wachsen, sucht dieser verbissen die Mörder seiner Schwester. Dabei tauchen immer mehr Hinweise zu Agnesa auf.
Das Drama nimmt seinen Lauf, als ihre Erinnerung langsam, aber schmerzhaft zurückkehrt und ihre Vergangenheit sie rasant einholt.
Rezension:
Warda – Die Dornen der Rose greift ein sehr wichtiges und tiefgründiges Thema auf. Bereits der Einstieg ist intensiv und hart, da die Geschichte direkt mit dem Anschlag beginnt. Nachdem Warda durch dieses Ereignis ihr Gedächtnis verliert, wird sie von den Al Baris aufgenommen. Diese Phase des Ankommens, Einlebens und Alltags ist zwar recht lang gezogen, fügt sich aber insgesamt stimmig in die Handlung ein.
Während der Suche nach Wardas (Agnesa) wahrer Identität entwickelt sich zwischen Tamer und Agnesa eine Liebesgeschichte. Anfangs wirkt diese etwas klischeehaft, da Tamer vor allem von Agnesas Schönheit fasziniert ist. Im Verlauf der Handlung entfaltet sich jedoch eine berührende Beziehung zwischen den beiden, die mit Agnesas zurückkehrendem Gedächtnis jedoch zerbricht. Diese Phase des Erinnerns hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher und detailreicher dargestellt werden können.
Die Figuren – sowohl die Protagonistin als auch die Nebencharaktere wie die Al Baris – sind insgesamt sehr gut ausgearbeitet. Allerdings liegt der Fokus der Handlung stark auf der Liebesgeschichte zwischen Tamer und Agnesa, was die übrigen spannenden Aspekte teilweise in den Hintergrund rückt. Besonders gefallen hat mir jedoch, dass es sich hier einmal um eine Lovers-to-Enemies-Geschichte handelt.
Agnesas Lebensgeschichte ist emotional, bewegend und zugleich spannend. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet – es hat mich vollkommen überrascht. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin.
Besonders eindrucksvoll finde ich, dass das Buch zum Nachdenken anregt und bedeutende Themen wie Rache, Selbstjustiz und Vergebung in den Mittelpunkt stellt.
Eine absolute Leseempfehlung und mal was ganz anderes!
Agnesa wacht nach einem verheerenden Terroranschlag ohne Erinnerungen auf. Dass sie die Bombe selbst deponiert hat, weiß sie nicht mehr. Auch sonst hat niemand eine Ahnung, wer sie ist.
Der junge Polizist Tamer Al Bari, dessen Schwester bei dem Anschlag ums Leben kam, hat Mitleid mit ihr und bringt Agnesa in sein Elternhaus, wo sie den leeren Platz ihres Opfers einnimmt.
Unter ihrem neuen Namen Warda – die Rose – fühlt sie sich bald wie ein Mitglied seiner Familie. Derweil plant ihre ehemalige Terrorgruppe die nächsten Anschläge.
Während die Gefühle zwischen Warda und Tamer stetig wachsen, sucht dieser verbissen die Mörder seiner Schwester. Dabei tauchen immer mehr Hinweise zu Agnesa auf.
Das Drama nimmt seinen Lauf, als ihre Erinnerung langsam, aber schmerzhaft zurückkehrt und ihre Vergangenheit sie rasant einholt.
Rezension:
Warda – Die Dornen der Rose greift ein sehr wichtiges und tiefgründiges Thema auf. Bereits der Einstieg ist intensiv und hart, da die Geschichte direkt mit dem Anschlag beginnt. Nachdem Warda durch dieses Ereignis ihr Gedächtnis verliert, wird sie von den Al Baris aufgenommen. Diese Phase des Ankommens, Einlebens und Alltags ist zwar recht lang gezogen, fügt sich aber insgesamt stimmig in die Handlung ein.
Während der Suche nach Wardas (Agnesa) wahrer Identität entwickelt sich zwischen Tamer und Agnesa eine Liebesgeschichte. Anfangs wirkt diese etwas klischeehaft, da Tamer vor allem von Agnesas Schönheit fasziniert ist. Im Verlauf der Handlung entfaltet sich jedoch eine berührende Beziehung zwischen den beiden, die mit Agnesas zurückkehrendem Gedächtnis jedoch zerbricht. Diese Phase des Erinnerns hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher und detailreicher dargestellt werden können.
Die Figuren – sowohl die Protagonistin als auch die Nebencharaktere wie die Al Baris – sind insgesamt sehr gut ausgearbeitet. Allerdings liegt der Fokus der Handlung stark auf der Liebesgeschichte zwischen Tamer und Agnesa, was die übrigen spannenden Aspekte teilweise in den Hintergrund rückt. Besonders gefallen hat mir jedoch, dass es sich hier einmal um eine Lovers-to-Enemies-Geschichte handelt.
Agnesas Lebensgeschichte ist emotional, bewegend und zugleich spannend. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet – es hat mich vollkommen überrascht. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin.
Besonders eindrucksvoll finde ich, dass das Buch zum Nachdenken anregt und bedeutende Themen wie Rache, Selbstjustiz und Vergebung in den Mittelpunkt stellt.
Eine absolute Leseempfehlung und mal was ganz anderes!