Schöner Italokrimi

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annibanni Avatar

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Giannas Vater Arnaldo ist wieder zurück in Riva. Noch vor einem Wiedersehen, bittet er Gianna einen Informanten zu treffen und eine CD-Rom entgegenzunehmen. Am Seeufer angekommen, trifft sie jedoch nicht auf denn Informanten, sondern auf eine weibliche Leiche. Kurz danach zurück in der Redaktion, wird unweit im nächsten Ort eine Schiesserei gemeldet. Dort wohnt in einem Hotel ein britischer Historiker, der zu Briefen, die Winston Churchill an Mussolini geschrieben haben soll, forscht. Von Arnaldo erfährt Gianna, dass sich die Informationen genau um dieses Thema drehen sollten. Mit Arnaldos Bruder, dem Marchese und Elvira, Giannas Chefin, recherchieren nun Vater und Tochter die Hintergründe und geraten in bedrohliche Situationen, denn es gibt noch verschiedene Schurken, die aus unterschiedlichen Motiven ebenfalls an den Informationen über Churchills Briefe interessiert sind.
Der Roman enthält vor allem wieder viel Lokalkolorit rund um den Gardasee. Aber auch die Figuren sind wieder gut weiter- bzw. herausgearbeitet worden. Das Geflecht aus losen Enden, das zu Beginn entsteht, wird gut aufgelöst. Insgesamt ist der Krimi nicht super spannend, aber alles in allem ein solider Italokrimi.