Über Mut, Begehren und zweite Anfänge

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toxiqua Avatar

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Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – leicht, freundlich und irgendwie hoffnungsvoll, obwohl das Thema alles andere als leicht ist. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mitten in Erikas Gedanken zu stecken. Der Schreibstil ist ruhig, ehrlich und angenehm unaufgeregt, dabei aber sehr treffend. Besonders die Fragen nach Nähe, Begehren und dem eigenen Platz in der Lebensmitte haben bei mir direkt etwas ausgelöst – ich habe mich in vielem wiedererkannt.

Ich erwarte eine feinfühlige, lebensnahe Geschichte über Selbstfindung, Liebe und das Älterwerden ohne Klischees. Gerade weil die Autorin das Thema mit Offenheit und Tiefe angeht, würde ich das Buch gern weiterlesen – ich bin neugierig, wie Erika ihren eigenen Weg findet und welche Antworten sie auf ihre Fragen entdeckt.