Wenn die Normalität zerbricht
Der Einstieg in diesen Roman hat mich sofort in den Bann gezogen. Es gibt Texte, die öffnen keine Tür, sie stellen sie einen Spalt weit auf – und man steht mitten im Raum. Genau das macht Wencke Mühleisen: Inmitten einer mediterranen Kulisse aus gelbem Laternenlicht und Wein zerbricht Erikas Welt durch ein einziges Geständnis ihres Mannes.