Das Ende der Liebe
Das Cover mit der in fröhlichen Farben gekleideten Frau zog mich sofort an; ich hielt das Buch wegen dieses Covers und des Klappentextes für einen zwar tiefsinnigen, doch leichten Roman, aber ich irrte mich.
Es geht um die 65jährige Norwegerin Erika und ihren Mann Jan. Seit Jahren findet nichts Körperliches mehr zwischen den beiden statt. Im Italienurlaub eröffnet Jan Erika nun, dass er seit eineinhalb Jahren eine Beziehung mit einer jüngeren Frau hat. Für Erika bricht eine Welt zusammen.
Zurück in Oslo begeben sich die beiden zu einem Paartherapeuten, doch die Situation scheint kompliziert und hoffnungslos …
Fast der gesamte Roman besteht aus Gedanken und Analysen Erikas, unablässig ergründet sie ihr Innenleben und ihre Beziehung zu Jan.Es gibt wenig Handlung und kaum Dialoge, das Gesprochene wird fast ausschließlich durch indirekte Rede wiedergegeben. Erikas Introspektion ist gründlich, geht in die Tiefe. Beim Lesen ist es fast schmerzlich, wie sie mit sich und Jan ins Gericht geht.
Stilistisch ist das Buch toll, es gibt viele lange, verschachtelte Sätze, die das komplizierte Innenleben Erikas widerspiegeln. Der Schmerz und die Trauer Erikas, nicht mehr begehrt zu werden, werden sehr eindringlich dargestellt.
Ein Buch, das einen nachdenklich und betroffen zurücklässt.
Es geht um die 65jährige Norwegerin Erika und ihren Mann Jan. Seit Jahren findet nichts Körperliches mehr zwischen den beiden statt. Im Italienurlaub eröffnet Jan Erika nun, dass er seit eineinhalb Jahren eine Beziehung mit einer jüngeren Frau hat. Für Erika bricht eine Welt zusammen.
Zurück in Oslo begeben sich die beiden zu einem Paartherapeuten, doch die Situation scheint kompliziert und hoffnungslos …
Fast der gesamte Roman besteht aus Gedanken und Analysen Erikas, unablässig ergründet sie ihr Innenleben und ihre Beziehung zu Jan.Es gibt wenig Handlung und kaum Dialoge, das Gesprochene wird fast ausschließlich durch indirekte Rede wiedergegeben. Erikas Introspektion ist gründlich, geht in die Tiefe. Beim Lesen ist es fast schmerzlich, wie sie mit sich und Jan ins Gericht geht.
Stilistisch ist das Buch toll, es gibt viele lange, verschachtelte Sätze, die das komplizierte Innenleben Erikas widerspiegeln. Der Schmerz und die Trauer Erikas, nicht mehr begehrt zu werden, werden sehr eindringlich dargestellt.
Ein Buch, das einen nachdenklich und betroffen zurücklässt.