Ein Roman mit Finger in den Wunden
Ein Roman über verbrauchtes Vertrauen und eine schmerzhafte Analyse der Fehler im Leben, oder dem Fehlen an sich.
Die Protagonistin Erika erfährt am letzten Abend ihres Urlaubs, dass ihr Mann Jan seit längerer Zeit schon eine Affäre hat. Sie selbst liebt ihren Mann und hätte gern viel mehr körperlichen Kontakt mit ihm als er es zuließ in den vergangenen Jahren.
Sie selbst hatte auch einmal eine Affäre, zu Beginn ihrer Beziehung... Nur nicht so intensiv wie Jan...
Beide sind nun Mitte 60 und blicken zurück auf ihr langes gemeinsames und ihr eigenes Leben. Nähe, die sie immer hatten, ließ Berührungen selten zu. Warum?
Alltag?
Es tut weh, mitzuerleben, wie sehr das Geständnis ihres Mannes Erika umhaut, ein großer, aber leiser Knall in ihrem Inneren, womit sie nicht gerechnet hat, vor allem, da sie gern mit ihm intim gewesen wäre, immer wieder, doch nun hat sie die Erklärung seiner Ablehnung.
Wie geht man damit um?
Eine Paartherapie soll helfen, aufgewühlte, verzweifelte, zerbrochene und doch immer noch liebevolle Gefühle aufzuarbeiten. Wir nehmen teil an den Sitzungen und es integriert uns an der ein oder anderen Stelle mit Sympathien für Erika oder für Jan oder für keinen von beiden.
Tiefschürfende Verletzungen mit klaffenden Wunden wühlen sich ans Licht.
Was hätte man früher tun können, als noch nicht alles ins Uferlose abgerutscht ist?
Erika verliert sich gern in ausweglosen Zukunftsgeschichten die sie vor sich sieht, aber auch in bildhaft schmerzvollen Vergangenheits- und Möglichkeitsgeschichten die sie sich erspinnt.
Jan bleibt zurückhaltend, schiebt seine Schuld in verschiedene Richtungen, zeigt sich als hilfsbereit bis auch bei ihm Gefühle aufbrechen.
Das missbrauchte Vertrauen schwebt über einer gescheiterten Beziehung die anstrengend versucht, sich noch zu retten.
Über den Klappentext hätte man etwas anderes erwartet. Als Studie einer alternden langjährigen Beziehung mit verbrauchtem Vertrauen liest es sich stellenweise wiederholend.
Das Buch hätte nicht länger sein müssen mit knapp 200 Seiten.
Die Protagonistin Erika erfährt am letzten Abend ihres Urlaubs, dass ihr Mann Jan seit längerer Zeit schon eine Affäre hat. Sie selbst liebt ihren Mann und hätte gern viel mehr körperlichen Kontakt mit ihm als er es zuließ in den vergangenen Jahren.
Sie selbst hatte auch einmal eine Affäre, zu Beginn ihrer Beziehung... Nur nicht so intensiv wie Jan...
Beide sind nun Mitte 60 und blicken zurück auf ihr langes gemeinsames und ihr eigenes Leben. Nähe, die sie immer hatten, ließ Berührungen selten zu. Warum?
Alltag?
Es tut weh, mitzuerleben, wie sehr das Geständnis ihres Mannes Erika umhaut, ein großer, aber leiser Knall in ihrem Inneren, womit sie nicht gerechnet hat, vor allem, da sie gern mit ihm intim gewesen wäre, immer wieder, doch nun hat sie die Erklärung seiner Ablehnung.
Wie geht man damit um?
Eine Paartherapie soll helfen, aufgewühlte, verzweifelte, zerbrochene und doch immer noch liebevolle Gefühle aufzuarbeiten. Wir nehmen teil an den Sitzungen und es integriert uns an der ein oder anderen Stelle mit Sympathien für Erika oder für Jan oder für keinen von beiden.
Tiefschürfende Verletzungen mit klaffenden Wunden wühlen sich ans Licht.
Was hätte man früher tun können, als noch nicht alles ins Uferlose abgerutscht ist?
Erika verliert sich gern in ausweglosen Zukunftsgeschichten die sie vor sich sieht, aber auch in bildhaft schmerzvollen Vergangenheits- und Möglichkeitsgeschichten die sie sich erspinnt.
Jan bleibt zurückhaltend, schiebt seine Schuld in verschiedene Richtungen, zeigt sich als hilfsbereit bis auch bei ihm Gefühle aufbrechen.
Das missbrauchte Vertrauen schwebt über einer gescheiterten Beziehung die anstrengend versucht, sich noch zu retten.
Über den Klappentext hätte man etwas anderes erwartet. Als Studie einer alternden langjährigen Beziehung mit verbrauchtem Vertrauen liest es sich stellenweise wiederholend.
Das Buch hätte nicht länger sein müssen mit knapp 200 Seiten.