Erwartungen nicht ganz erfüllt – solide, aber etwas zäh
Das Buch behandelt ein sehr sensibles Thema: Liebe, Nähe und Selbstfindung in der Lebensmitte. Die Autorin gibt Erika und Jan viel Raum, ihre Gefühle nach einer Affäre zu erkunden und die Gespräche beim Paartherapeuten sind besonders gut umgesetzt. Die Darstellung von Verzweiflung, inneren Konflikten und Reflexionen ist realistisch und nachvollziehbar.
Dennoch konnte mich das Buch nicht vollständig fesseln. Erika bleibt oft in ihren Gedankenschleifen gefangen und die Handlung wirkt stellenweise statisch.
Mir fehlt ein klarer Epilog oder ein spürbarer Fortschritt – vieles bleibt unentschieden, und die Geschichte tritt für meinen Geschmack zu lange auf der Stelle. Trotz der präzisen, gefühlvollen Sprache und der tiefen Einblicke in das Älterwerden konnte ich emotional nicht vollständig an Erika herankommen.
Wer eher nach leisen Zwischentönen und Reflexionen sucht, wird hier fündig. Wer Spannung oder klare Entwicklungen erwartet, könnte enttäuscht werden.
Dennoch konnte mich das Buch nicht vollständig fesseln. Erika bleibt oft in ihren Gedankenschleifen gefangen und die Handlung wirkt stellenweise statisch.
Mir fehlt ein klarer Epilog oder ein spürbarer Fortschritt – vieles bleibt unentschieden, und die Geschichte tritt für meinen Geschmack zu lange auf der Stelle. Trotz der präzisen, gefühlvollen Sprache und der tiefen Einblicke in das Älterwerden konnte ich emotional nicht vollständig an Erika herankommen.
Wer eher nach leisen Zwischentönen und Reflexionen sucht, wird hier fündig. Wer Spannung oder klare Entwicklungen erwartet, könnte enttäuscht werden.