Glücklich ist, wer vergisst -
- was nicht mehr zu ändern ist ... Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, die Zukunft aber vielleicht doch. Hoffentlich!
Nach einer langen Ehe - beide sind 65 Jahre alt - und vielen gemeinsam verbrachten Jahren gesteht Jan seiner Frau, dass er ein Verhältnis hat mit einer Jüngeren. Tief getroffen fällt Erika in ein Loch der Verzweiflung. Von Selbstvorwürfen und gegenseitigen Schuldzuweisungen gepeinigt gehen die beiden zur Therapie. Offenbar hat Erikas Fremdgehen vor zwanzig Jahren Jan mehr verletzt, als es Erika bewusst war. Doch auch sie hatte all die Jahre Schwierigkeiten damit. Wäre ein Geständnis besser gewesen, oder hätte es zu einem früheren Ende ihrer Beziehung geführt?
Erika kann Jans Affäre nur schwer verarbeiten, weil sie sich in der Phantasie die körperlichen Kontakte des eigenen Ehemanns mit der (in ihrer Vorstellung) fetten, hässlichen Geliebten in allen Einzelheiten ausmalt, während sie selber jahrelang ohne Sex mit demselben Mann zusammenlebte. So locker und unbekümmert, wie es der Buchtitel vermuten lässt, ist der Roman von Wencke Mühleisen nicht. Erikas innerer Monolog ist manchmal quälend und schwer zu ertragen, doch bietet es Frauen in einer ähnlichen Lage sicher Stoff zum Nachdenken. Wer kämpft, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren. Oder, wie es der norwegische Buchtitel sagt: Rette Dich selbst, kleines Herz ...
Nach einer langen Ehe - beide sind 65 Jahre alt - und vielen gemeinsam verbrachten Jahren gesteht Jan seiner Frau, dass er ein Verhältnis hat mit einer Jüngeren. Tief getroffen fällt Erika in ein Loch der Verzweiflung. Von Selbstvorwürfen und gegenseitigen Schuldzuweisungen gepeinigt gehen die beiden zur Therapie. Offenbar hat Erikas Fremdgehen vor zwanzig Jahren Jan mehr verletzt, als es Erika bewusst war. Doch auch sie hatte all die Jahre Schwierigkeiten damit. Wäre ein Geständnis besser gewesen, oder hätte es zu einem früheren Ende ihrer Beziehung geführt?
Erika kann Jans Affäre nur schwer verarbeiten, weil sie sich in der Phantasie die körperlichen Kontakte des eigenen Ehemanns mit der (in ihrer Vorstellung) fetten, hässlichen Geliebten in allen Einzelheiten ausmalt, während sie selber jahrelang ohne Sex mit demselben Mann zusammenlebte. So locker und unbekümmert, wie es der Buchtitel vermuten lässt, ist der Roman von Wencke Mühleisen nicht. Erikas innerer Monolog ist manchmal quälend und schwer zu ertragen, doch bietet es Frauen in einer ähnlichen Lage sicher Stoff zum Nachdenken. Wer kämpft, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren. Oder, wie es der norwegische Buchtitel sagt: Rette Dich selbst, kleines Herz ...