Lebensnah & berührend
„Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?“ ist ein lebensnaher Roman der norwegischen Autorin und Genderforscherin Wencke Mühleisen.
Die 65-jährige Protagonistin Erika verbringt nach einer anstrengenden Zeit mit ihrem Mann Jan ihren Urlaub in Triest. Dort eröffnet Jan ihr vollkommen unvorbereitet, dass er seit anderthalb Jahren mit der 15 Jahre jüngeren Marie zusammen ist. Erika ist geschockt und beginnt ihre Beziehung und ihr Leben zu reflektieren.
Die Handlung besteht aus 25 kurzen Kapiteln. Jedes ist sehr intensiv und gehaltvoll. Erzählt wird aus der Perspektive von Erika. Auch sie ist nicht ohne Fehler und hat ihren Mann vor 20 Jahren betrogen.
Jan und Erika haben schon früh geheiratet und einen gemeinsamen Sohn. Sie beginnt zu hinterfragen wann die Liebe zwischen ihnen verlorengegangen ist, an welcher Stelle, in welchem Moment die Anziehungskraft zwischen ihnen nachgelassen hat. Schließlich begeben sich die beiden gemeinsam zu einem Paartherapeuten.
Der Titel ist hier sehr treffend gewählt. Es geht immer wieder um die Frage, was das Alter und das Altern mit sich bringt und was üblich ist. Ich bin Erikas intensiven Gedankengängen gerne gefolgt und konnte ihre Gefühle und Sehnsüchte durchaus nachvollziehen. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, in der Erika verzweifelt, wütetet und sich fragt wo sie im Leben steht.
Obwohl das Buch sehr gehaltvoll ist, hatte ich es durch den eingängigen Schreibstil der Autorin schnell gelesen. Im Gedächtnis bleiben wird es mir aber bestimmt noch länger.
Die 65-jährige Protagonistin Erika verbringt nach einer anstrengenden Zeit mit ihrem Mann Jan ihren Urlaub in Triest. Dort eröffnet Jan ihr vollkommen unvorbereitet, dass er seit anderthalb Jahren mit der 15 Jahre jüngeren Marie zusammen ist. Erika ist geschockt und beginnt ihre Beziehung und ihr Leben zu reflektieren.
Die Handlung besteht aus 25 kurzen Kapiteln. Jedes ist sehr intensiv und gehaltvoll. Erzählt wird aus der Perspektive von Erika. Auch sie ist nicht ohne Fehler und hat ihren Mann vor 20 Jahren betrogen.
Jan und Erika haben schon früh geheiratet und einen gemeinsamen Sohn. Sie beginnt zu hinterfragen wann die Liebe zwischen ihnen verlorengegangen ist, an welcher Stelle, in welchem Moment die Anziehungskraft zwischen ihnen nachgelassen hat. Schließlich begeben sich die beiden gemeinsam zu einem Paartherapeuten.
Der Titel ist hier sehr treffend gewählt. Es geht immer wieder um die Frage, was das Alter und das Altern mit sich bringt und was üblich ist. Ich bin Erikas intensiven Gedankengängen gerne gefolgt und konnte ihre Gefühle und Sehnsüchte durchaus nachvollziehen. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, in der Erika verzweifelt, wütetet und sich fragt wo sie im Leben steht.
Obwohl das Buch sehr gehaltvoll ist, hatte ich es durch den eingängigen Schreibstil der Autorin schnell gelesen. Im Gedächtnis bleiben wird es mir aber bestimmt noch länger.