Wer entscheidet eigentlich, was „üblich“ ist?
Schon der Titel hat mich direkt zum Nachdenken gebracht. Was ist in einem bestimmten Alter üblich und wer legt das fest? Beim Lesen merkt man schnell: Genau darum geht es (Erwartungen, Rollen). Und um die Frage, ob das eigene Leben sich wirklich noch nach dem anfühlt, was man sich gewünscht hat.
Erika steht mitten im Leben. Nach außen scheint alles geregelt. Doch innerlich spürt man ihre Sehnsucht. Die Gedanken sind ehrlich beschrieben, ohne kitschig zu sein. Man versteht sie gut und merkt, wie viel unausgesprochen zwischen den Zeilen liegt. Auch ihr Mann wirkt zuerst wie jemand, der sich einfach eingerichtet hat. Doch nichts ist so klar, wie es scheint.
Der Schreibstil ist angenehm. Man liest flüssig und fühlt sich den Figuren nah. Für mich ist das ein Buch, das Mut macht zu hinterfragen, was wirklich „üblich“ sein muss – und was nicht.
Erika steht mitten im Leben. Nach außen scheint alles geregelt. Doch innerlich spürt man ihre Sehnsucht. Die Gedanken sind ehrlich beschrieben, ohne kitschig zu sein. Man versteht sie gut und merkt, wie viel unausgesprochen zwischen den Zeilen liegt. Auch ihr Mann wirkt zuerst wie jemand, der sich einfach eingerichtet hat. Doch nichts ist so klar, wie es scheint.
Der Schreibstil ist angenehm. Man liest flüssig und fühlt sich den Figuren nah. Für mich ist das ein Buch, das Mut macht zu hinterfragen, was wirklich „üblich“ sein muss – und was nicht.