Geheimnisvolle Unterwasserwelt

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Ich finde es schön, wenn es Kinder(sach)büchern gelingt, eine interessante Geschichte zu erzählen und gleichzeitig Wissen zu vermitteln. Das Konzept geht hier auf. Die Geschwister Luzie und Frido dürfen ihren Onkel Floh nach Mexiko auf eine Tauchexpedition begleiten.

Floh, Luzie und Frido erforschen, zusammen mit Flohs Kollegen Robbie, eine Unterwasserhöhle und machen dabei spannende Entdeckungen. Ganz "nebenbei" wird in kurzen Infokästen die Geografie, Flora und Fauna erklärt sowie Wissenswertes rund um das Thema Tauchen vermittelt. Auch das Thema Umweltschutz wird besprochen, denn die Gegend, in der die Gruppe taucht, ist durch ein Bauprojekt gefährdet.

Sowohl die Geschichte als auch die Infokästen sind altersgerecht geschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Schrift und der große Zeilenabstand vereinfachen das Lesen. Zudem werden die Kapitel durch schön gestaltete Illustrationen aufgelockert.

Fazit. ‚Der Schatz der Cenote‘ ist eine gelungene Mischung aus Roman und Sachbuch. Der Schwerpunkt liegt deutlich in der Wissensvermittlung, eingebaut in eine kleine Abenteuergeschichte. Der Clou in dieser Geschichte ist, dass die (fiktive) Figur Dr. Floh quasi ein Alter Ego des Autors Florian Huber ist, der auch im „echten“ Leben als Unterwasserarchäologe arbeitet.