Frauenstimmen im Schatten des Faschismus
Fasziniert hat mich der Hintergrund des Romans: ein Buch aus dem Jahr 1938, zensiert von den faschistischen Behörden Mussolinis. Das weckt Negier, Fragen stellen sich nach dem Warum.
Die Darstellung unterschiedlicher Lebensentwürfe von acht Frauen zu dieser Zeit entsprach nicht dem damaligen Frauenbild. „Wir sind auf der Suche: auf der Suche nach unserem wahren Ich. (…) … irgendwann müssen wir aufhören zu suchen und uns einfach nehmen, wie wir sind.“ (S.335)
So steht jede der Frauen für einen anderen Lebensentwurf. Diesen im Einzelnen nachzuvollziehen ist mir bisweilen schwergefallen: zum einen ob der Vielzahl der Frauen, um anderen ob der ständigen Wechsel im Roman.
Was war jetzt noch mal mit Xenia, Anna oder betraf das gerade Valentina? Das war verwirrend und bisweilen mühsam. Das Geheimnis, das jede Frau umgibt, macht das Buch dann auch wiederum spannend und die Leserin neugierig.
Man muss sich in die 1938 Jahre versetzen, um dem Buch gerecht zu werden.
Die Darstellung unterschiedlicher Lebensentwürfe von acht Frauen zu dieser Zeit entsprach nicht dem damaligen Frauenbild. „Wir sind auf der Suche: auf der Suche nach unserem wahren Ich. (…) … irgendwann müssen wir aufhören zu suchen und uns einfach nehmen, wie wir sind.“ (S.335)
So steht jede der Frauen für einen anderen Lebensentwurf. Diesen im Einzelnen nachzuvollziehen ist mir bisweilen schwergefallen: zum einen ob der Vielzahl der Frauen, um anderen ob der ständigen Wechsel im Roman.
Was war jetzt noch mal mit Xenia, Anna oder betraf das gerade Valentina? Das war verwirrend und bisweilen mühsam. Das Geheimnis, das jede Frau umgibt, macht das Buch dann auch wiederum spannend und die Leserin neugierig.
Man muss sich in die 1938 Jahre versetzen, um dem Buch gerecht zu werden.