Rom in den 30er Jahren: Ein Porträt von 8 jungen Frauen
Dieser Roman von Alba de Céspedes wurde 1938 in Italien veröffentlicht und dort von der faschistischen Zensur verboten. Trotz seiner zeitlichen und räumlichen Vorortung im Rom der 30er Jahre, behandelt er bis heute wichtige, universelle Themen des Erwachsenwerdens. Umso erfreulicher, dass dieses Werk nun in einer Neuauflage erschienen und somit wieder zugänglicher gemacht worden ist.
Das Buch handelt von einer Gruppe von acht jungen Frauen, die zusammen am Grimaldi-Konvikt in Rom wohnen und ihren Studien nachgehen. Der Fokus schwankt während dem Erzählen zwischen den einzelnen Schicksalen der Frauen, von manchen erfährt man mehr Details, von manchen weniger. Für mich waren besonders die Schicksale von Emanuela und Xenia eindrücklich und gut greifbar.
Wenn man nicht aufmerksam genug liest, kann es auch mal passieren, dass man bei den acht verschiedenen Frauenfiguren kurz den Überblick verliert. Aber die einzelnen Frauen sind alle sehr individuelle gezeichnet. Haben sie auch alle ihre persönlichen Probleme und Wünsche im Leben, merkt man doch, dass ihr Handlungsspielraum den gesellschaftlichen Normen dieser Zeit unterworfen war.
An der ein oder anderen Stelle hat mir etwas Spannung gefehlt, aber das kann man dem Roman aufgrund seines Alters leicht verzeihen. Für das Jahr 1938 scheinen diese weiblichen Perspektiven auf jeden Fall sehr neu und fortschrittlich.
Das Buch handelt von einer Gruppe von acht jungen Frauen, die zusammen am Grimaldi-Konvikt in Rom wohnen und ihren Studien nachgehen. Der Fokus schwankt während dem Erzählen zwischen den einzelnen Schicksalen der Frauen, von manchen erfährt man mehr Details, von manchen weniger. Für mich waren besonders die Schicksale von Emanuela und Xenia eindrücklich und gut greifbar.
Wenn man nicht aufmerksam genug liest, kann es auch mal passieren, dass man bei den acht verschiedenen Frauenfiguren kurz den Überblick verliert. Aber die einzelnen Frauen sind alle sehr individuelle gezeichnet. Haben sie auch alle ihre persönlichen Probleme und Wünsche im Leben, merkt man doch, dass ihr Handlungsspielraum den gesellschaftlichen Normen dieser Zeit unterworfen war.
An der ein oder anderen Stelle hat mir etwas Spannung gefehlt, aber das kann man dem Roman aufgrund seines Alters leicht verzeihen. Für das Jahr 1938 scheinen diese weiblichen Perspektiven auf jeden Fall sehr neu und fortschrittlich.