Selbstbestimmung

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chrisi100 Avatar

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Das Buchcover ist interessant, fünf junge Frauen in schwarz-weiß, das macht neugierig. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
In Rom studieren und leben vor dem zweiten Weltkrieg einige junge Frauen in einem von Nonnen geleiteten Institut. Dort gelten strenge Regeln und sie werden z. B. abends eingeschlossen und das Licht wird abgeschaltet. Die jungen Frauen machen sich Gedanken, ob sie zurück zu ihren Eltern oder eine Ehe eingehen sollen oder sich eine Arbeit suchen sollen. Augusta schreibt Romane und träumt von einem eigenständigen Leben, doch kein Verlag will ihre Romane. Vinca verliebt sich, doch ihr Geliebter verlässt sie, um in den Krieg zu ziehen. Emanuela hat ein Kind, doch keinen Bezug zu ihr. Xenia hat mehrere Geliebte und kann von deren Geld gut leben. Alle Frauen sind unterschiedlich und jede hat ihre eigene Geschichte, doch jede will ein selbst bestimmtes Leben und Ausbruch aus Zwängen. Welche Geheimnisse kommen ans Licht und welche interessanten Entwicklungen machen sie durch?
Das Buch zeigt auf, dass es für Frauen in dieser Zeit wichtig war, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen um Freiheit zu erlangen. Leider fehlt am Ende was aus den Frauen geworden ist.