Studienzeit

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christa Avatar

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Das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen. Leider wurden diese Erwartungen nicht so erfüllt wie ich gewünscht hatte.
Das Buch handelt von acht jungen Frauen die 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom leben und studieren. Sie sind in einem von Nonnen geführten Internat untergebracht, mit strengen Regeln. Tagsüber dürfen Sie das Konvikt verlassen, abends wird das Tor verschlossen und das Licht in den Zimmern zu einer bestimmten Uhrzeit zentral abgeschaltet. Durch dieses gemeinsame Schicksal finden die jungen Frauen zusammen, treffen sich abends unter Kerzenlicht, lernen zusammen, besprechen aktuelle Probleme und träumen von der Zukunft.
Diese Gemeinsamkeiten sind aber nur oberflächlich. Jede der acht Frauen ist aus einem anderen Grund dort. Sie kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und haben mehr oder weniger problematische Geheimnisse die in der Gemeinschaft verschwiegen werden.
Der Schreibstil hat mich teilweise sehr verwirrt. Es wird zwischen den Personen hin und her gesprungen ohne dies klar zu machen. Immer wieder musste ich überlegen wer jetzt wieder wer ist und von wem gerade die Rede ist. Das hat die Geschichte gestört. Insgesamt hat das Buch Längen. Ich würde es nicht weiterempfehlen.