Suche nach Selbstbestimmung
Rom, in den 1930er Jahren. Wir lernen acht junge Frauen kennen, die in einem von Nonnen geführten Wohnheim leben und tagsüber an der Universität studieren. Nicht nur in diesem Konvikt herrschen strenge Regeln. Auch in der konservativen, erzkatholischen Gesellschaft wird von allen Seiten vorgegeben, was für junge Frauen - ganz besonders ledige Frauen - schicklich ist. Ein einziger Fehltritt kann Folgen haben.
Trotz teilweise gefängnisähnlichen Zuständen fühlt sich die Frauengruppe dort sicher und gehalten. Die Studentinnen halten heimliche Seancen ab und vertrauen sich ihre privaten Geheimnisse an. Sie alle träumen vom Leben nach dem Studium. Jede hat dazu ihre eigenen Vorstellungen, doch gemeinsam haben sie alle den Wunsch nach Unabhängikeit, Selbstbestimmung und aufrichtiger Liebe.
Dieser Roman wurde 1938 erstmals veröffentlicht und vom damaligen Mussolini-Regime wegen Subversion verboten. Dass ein Roman, in dem fiktive Frauenfiguren in einem katholischen Wohnheim über ihre Lebensplanung sinnieren, zensiert werden musste, ist beachtlich. Die Faschisten mussten schon sehr grosse Angst um ihr Patriarchat haben.
Insgesamt ein kluger, mutiger und erstaunlich zeitloser Roman. Mit acht Protagonistinnen hatte ich allerdings bis zuletzt Mühe, diese alle richtig zuzuordnen, sowohl namentlich als auch personenbezogen. Echte Sympathien konnte ich aufgrund deren Anzahl auch nicht zu allen Figuren entwickeln. Darum fehlt von meiner Seite der letzte Stern.
Trotz teilweise gefängnisähnlichen Zuständen fühlt sich die Frauengruppe dort sicher und gehalten. Die Studentinnen halten heimliche Seancen ab und vertrauen sich ihre privaten Geheimnisse an. Sie alle träumen vom Leben nach dem Studium. Jede hat dazu ihre eigenen Vorstellungen, doch gemeinsam haben sie alle den Wunsch nach Unabhängikeit, Selbstbestimmung und aufrichtiger Liebe.
Dieser Roman wurde 1938 erstmals veröffentlicht und vom damaligen Mussolini-Regime wegen Subversion verboten. Dass ein Roman, in dem fiktive Frauenfiguren in einem katholischen Wohnheim über ihre Lebensplanung sinnieren, zensiert werden musste, ist beachtlich. Die Faschisten mussten schon sehr grosse Angst um ihr Patriarchat haben.
Insgesamt ein kluger, mutiger und erstaunlich zeitloser Roman. Mit acht Protagonistinnen hatte ich allerdings bis zuletzt Mühe, diese alle richtig zuzuordnen, sowohl namentlich als auch personenbezogen. Echte Sympathien konnte ich aufgrund deren Anzahl auch nicht zu allen Figuren entwickeln. Darum fehlt von meiner Seite der letzte Stern.